Mini-Blitzanlage für mobile Fotografen
Wege zum richtigen Equipment
Von Christian Ahrens
Diskussionen über die beste und richtige Kamera, über das schärfste und geeignetste Objektiv, über die perfekte Fototasche oder die optimale Blitzanlage finden immer und überall statt. Nicht nur in den Vereinsstuben von Fotoclubs oder am Tresen der heimischen Eckkneipe, sondern auch und gerade im Internet. Millionen Zeilen html-Text haben diese Themen beleuchtet, gedreht, gewendet und mit immer neuen Facetten versehen: mit kühnen Thesen, haltlosen Behauptungen und mitunter auch mit guten Tipps. Auch dieser Beitrag dreht sich um ein Equipment-Thema und tut tatsächlich so, als ob dabei noch ein neuer Aspekt beleuchtet werden könnte.
Es geht um das Thema Blitzanlage und es geht auch um konkrete Erfahrungen mit bestimmten Produkten. Aber es geht im Kern um etwas ganz anderes: nämlich einen Prozess zu zeigen: mit welcher Fragestellung der fotografierende Autor zu welchem Ergebnis kam. Und wie dieses aussieht. Und warum es genau dieses Ergebnis sein musste und kein anderes.
Ein Fotograf stolpert über ein Bild
Zur Ausgangslage: Als Berufsfotograf mit Schwerpunkt Corporate- und Business-/Industriefotografie bin ich in meinem Business im Auf- und Ausbau. Da ist man weit entfernt von müder Routine oder eingefahrenen Abläufen. Man ist 1. megamotiviert und 2. wissbegierig in Sachen Equipment 3. in vielen Punkten noch auf der Suche. Und deshalb durchwühlt man das Internet, liest Bücher und Zeitschriften und bestellt sogar bei amerikanischen Buchverlagen Publikationen von Leuten, die wissen, worüber sie schreiben. Der Entschluss, eine (neue) Blitzanlage zu erwerben, ist zurückführbar auf ein wunderbares Buch von Gary Gladstone:
Corporate & Location Photography (Amazon-Link) Und – wie könnte es anders sein – auf eine Fotografie. Denn in dem Werk beschreibt Gladstone nicht nur mit Worten seine Profession, sondern auch mit vielen sehenswerten Bildern. Unter anderem auch von seiner Ausrüstung. Und dazu gehört auch eine Blitzanlage. Here we are.

Foto: Christian Ahrens
Wir sehen ein handliches Ensemble unbekannter Provinienz, kleine, feine Blitzköpfe, das alles verstaubar in Cases, die der amerikanische Fotograf per Lufttransport zu seinen “Assignments” bringt. Bingo. Das trifft mich mitten ins Herz. So etwas will ich auch. Klein, fein, transportabel. Netzunabhängig. Dennoch leistungsstark. Etwas, was man auch in einen Flugkoffer kriegt, vielleicht sogar ins Handgepäck. Nicht dass ich täglich zu meinen Jobs fliegen würden. Aber es ist schon vorgekommen. Und das darf und soll in Zukunft ruhig öfter passieren. Ich bin ein on location photographer. Genau. Und da sollte das Lichtequipment auch perfekt dazu passen.
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Ein brilliant geschriebener Artikel, sprachlich und inhaltlich. Sehr viel Information und Klarheit pro Zeile. So geschrieben würde ich sogar Themen lesen, die mich eigentlich nicht interessieren – wobei mich dieses Thema sehr interessiert. Vielen Dank und gerne mehr davon!