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10 facher Umsatz im Onlineshop durch gute Produktfotos

In der letzten Woche rief mich ein Betreiber eines Online-Shops für Dessous an. Er braucht dringend erstklassige Fotos von seiner Ware, die mit sehr guten Models und einem sehr guten Fotografen umgesetzt werden sollen.

Die Dringlichkeit beschrieb er mir so: Zu Anfang seiner Geschäftstätigkeit hat er die hochwertigen Fotos des Herstellers in seinem Onlineshop verwendet. Das wurde ihm mittlerweile untersagt und so hat er die Fotos neu erstellen müssen. Dafür hat er allerdings nur Laienmodels eingesetzt und auch der Fotograf schien seine Sache nicht ganz so gut gemacht zu haben.

Als er dann die Foto in seinem Shop ausgetauscht hat, brach der Umsatz um 90 Prozent ein. Und er selber kam zu der Erkenntnis, dass der einzige Grund dafür die neuen Fotos waren.

Daher war der Geschäftsmann bereit, etwas mehr Geld zu investieren, um nun wieder bessere Fotos zu bekommen. Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Arbeit eines Fotografen, wenn sie gut gemacht ist, ganz wesentlich zum Geschäftserfolg des Auftraggebers beitragen kann.

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About Michael Omori Kirchner

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als zertifizierter Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können. Mehr

13 Kommentare

  • Ole sagt:

    Da ist die Überschrift irreführend. „90% weniger Umsatz durch SCHLECHTE Fotos“ beschreibt es passender.

  • Interessant ist aber auch die Vorgeschichte. Klingt auch irgendwie komisch…

  • […] muss sagen schon fast klassisches – Beispiel eines Dessous-Händlers, erwähnt im Blog von Fotografr (DE). Das ist nur ein Beispiel. In unserer Beratungstätigkeit stossen immer wieder wir auf […]

  • Abacus sagt:

    @S.Wickenkamp: Ja, komisch nicht? Welcher Hersteller gibt denn Geld für Fotos aus die offensichtlich gut funktionieren und untersagt seinen Händlern dann die Verwendung?

  • @ S. und Abacus: Ja, klingt schon ein wenig seltsam. Egal wo immer die guten Bilder auch herstammen mögen, der Händler hat offensichtlich einfach nicht die Rechte, sie zu verwenden.

    Ich habe beide Bildversionen hier vorliegen und da ist der Umsatzeinbruch wirklich nachvollziehbar. Leider darf ich die natürlich auch nicht zeigen 🙁

  • Es gibt genug amerikanische Firmen, die Ihren freien Verkäufern das Verwenden Ihres Logos zu Verkaufszwecken untersagen. Das ist leider Gang und Gäbe.

  • Mit richtigen, einheitlichen Produktfotos kann meiner Meinung nach jeder Online-Shop mehr Umsatz erzielen. Aus dem Traffic den man hat sollte man um jeden Preis das Maximum rausholen und da ist neben Usability-Optimierung natürlich die Verbesserung der Produktdarstellung – vor allem durch Produktfotos – ein absolut wesentlicher Bestandteil.

  • Rainer Kohl sagt:

    Ich habe jahrelang Produktfotos als angestellter Fotograf in einem Onlineshop gemacht. Oftmals durften die offiziellen Fotos der Hersteller nur autorisierte Fachhändler nutzen. Dies ist natürlich für die (oft zahlenden) Fachhändler eine Möglichkeit sich vom Rest abzuheben.
    Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass eigene und individuelle Produktfotos einen selber vom Rest des Marktes abheben – gute Fotos natürlich, das versteht sich von selbst.
    Es gab Produkte im Shop, die aus Zeitmange erst Wochen nach Ersteinkauf fotografiert wurde. In den Umsätzen war das zu erkennen. Die Verkaufszahlen stiegen deutlich, zum Teil wurde erst nach den eigenen Fotos überhaupt Verkauf getätigt.

  • […] So kann man den Kunden auch überzeugen, dass billig nicht einfach nur gut ist. Dazu auch diesen Artikel. Hier wird ebenfalls sehr plastisch die Wirkung von Bildern auf die Umsatzzahlen […]

  • Bird sagt:

    Gut und individuelle Produktfotos bringen nicht nur einen Vorteil wenn der Besucher schon auf der Webseite ist, sondern auch wenn diese mit dem passendem Keyword in der Google Bildersuche angezeigt werden. Welchen Faktor das Bild beim Kauf ausschlaggebend ist, sieht man sehr schön auf Ebay. Dort werden viele Produkte oft auch ohne eine Beschreibung zu einem guten Preis verkauft. Die Leute kaufen halt was Ihnen optisch zusagt.

  • Das Hersteller die Verwendung ihrer Produktfotos untersagen ist nichts Außergewöhnliches. Sie versuchen damit Ihre Fullprice-Fachhandelspartner zu stärken und die vielen „Billiganbieter“ im Internet zu bremsen. Als Ausweg bleibt dem Internethändler dann nur eigene Fotos selbst zu machen, oder eben durch einen Fotografen machen zu lassen.
    Bei uns boomt seit vielen Jahren das Geschäft mit professionellen aber günstigen Produktfotos… und ja der überwiegende Teil unserer Neukunden sind nun überzeugte Dauerkunden – denn ein gutes Bild sagt eben mehr als 1000 Worte…

  • Tim T. sagt:

    Wow, danke für diesen Artikel!
    90% Umsatzeinbruch – Da sieht man wie wichtig das Thema Produktfotografie für Online Shops ist.
    Ich habe meine Erfahrungen zum Thema hier festgehalten: http://www.2bguide.com/business/20141110/produktfotografie-fuer-online-shops.html

    Freue mich über jedes Feedback
    LG
    Tim

  • […] Hier finden Sie auch noch einen interessanten Artikel über das ThemaProfessionelle Produktfotografie erhöht messbar den Umsatz […]

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