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	<title>Fotografr &#187; Studiotechnik</title>
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	<description>Magazin für Fotografie</description>
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		<title>Praxis Training Fotografie: Mit Licht gestalten</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 05:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Omori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist eine Gastrezension von Daniel Streidt. Er ist gelernter Reprohersteller und passionierter Amateurfotograf.
Ich fotografiere viel in meiner Freizeit und arbeite insbesondere mit Models und Visagisten zusammen. Basics hab ich durch verschiedene Workshops gelernt, u.a. auch beim Michael   (dem Betreiber von FOTOGRAFR).
Als dieses Praxis-Training heraus kam, griff ich in der Hoffnung zu, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4130" title="calvin-hollywood-mit-licht-gestalten-1" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/06/calvin-hollywood-mit-licht-gestalten-1.jpg" alt="" width="236" height="350" /><em>Das ist eine Gastrezension von <a href="http://www.streidt.com" target="_blank">Daniel Streidt</a>. Er ist gelernter Reprohersteller und passionierter Amateurfotograf.</em></p>
<p>Ich fotografiere viel in meiner Freizeit und arbeite insbesondere mit Models und Visagisten zusammen. Basics hab ich durch verschiedene Workshops gelernt, u.a. auch beim Michael <img src='http://www.fotografr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (dem Betreiber von FOTOGRAFR).</p>
<p>Als dieses Praxis-Training heraus kam, griff ich in der Hoffnung zu, dass dieses Training ebenso minuti&#246;s beschrieben wird, wie in den Photoshop-Trainings des Autors. Ich wurde eines Besseren belehrt.</p>
<h3>Pluspunkte</h3>
<ul>
<li> Zus&#228;tzlich zu einer DVD-Rom ist eine Video-DVD enthalten, mit der man sich das Training auf dem Fernseher ansehen kann.</li>
<li> Die meisten Videos sind in drei Abschnitten unterteilt &#8211; Einf&#252;hrung &#8211; Making-Of (Konzept &amp; Aufbau) &#8211; Live-Shooting</li>
<li>Calvin geht auf jedes Thema ein und erl&#228;utert Feinheiten bei der Lichtf&#252;hrung, Posing des Models und teilweise die Einstellungen der Kamera.</li>
<li>bei den Making-Ofs Abschnitten werden die Positionen der Blitze/Reflektoren/etc. erl&#228;utert.</li>
<li> bei den Bildbearbeitungsworkshops &#8220;Bildoptimierung&#8221; liegen in der DVD noch die Originalbilddaten, die man parallel neben das Video bearbeiten kann (guter Lerneffekt).</li>
<li>der Autor geht auf die verschiedenen Lichtquellen von Sonne, Kerzenlicht &amp; Baustrahler &#252;ber Aufsteckblitzen bis Studioblitzen ein.</li>
<li> die verschiedenen Lichtformer und deren Schattenwirkung werden nacheinander gut erl&#228;utert (im Vergleich w&#228;re aber ein nebeneinander der Fotos zum sofortigen Verst&#228;ndnis besser gewesen).</li>
<li> man lernt peu a peu, komplexe Lichtsituationen mit bis zu f&#252;nf Studioblitzen aufzubauen.</li>
<li> Im Booklet werden nur acht schematische Aufbauten der Shootings gut beschrieben.</li>
<li>Videos f&#252;r Mobilger&#228;te sind auch inkludiert worden (allerdings nicht alle). Wie sinnvoll das ist, sollte jeder f&#252;r sich beurteilen.</li>
</ul>
<h3>Minuspunkte</h3>
<ul>
<li>die Anzahl der &#8220;Bildoptimierung&#8221;-Kapitel sprengt den Rahmen: 25 Videos im Vergleich zu 50 Videos &#252;ber das eigentliche Thema. Zus&#228;tzlich 15 &#8220;Appetizer&#8221;-Videos anderer Video2Brain-Produkte; macht 40 Videos, die bedingt mit der eigentlichen Lichtgestaltung* zu tun haben. Man muss hierzu noch erw&#228;hnen, dass das eine oder andere Video sich mit  Beleuchtungskorrekturen (Aufhellen, Abdunkeln, mehr Kontrast) befasst.  Aber die vielen Beauty-Retuschen haben hier meines Erachtens nichts zu  suchen.</li>
<li>bei den Aufsteckblitzen fehlen die Hinweise auf die Einstellungen der Blitze selbst (so in etwa: wir nutzen hier einen Funkausl&#246;ser, der eine Blitz hat eine Leefolie, der andere keine).</li>
<li>kein Wort &#252;ber TTL oder Funktionsweisen von Blitzen.</li>
<li>geht nicht auf die Belichtungsmesser ein.</li>
<li>der Autor geht ebenso wenig auf die Einstellung der Studioblitze ein (und wieso der eine Studioblitz st&#228;rker eingestellt wird als der andere).</li>
<li>die &#8220;Zusammenfassung&#8221; am Ende jedes Kapitels ist nicht weiter informativ &#8211; die Zusammenfassung ist auf ein/zwei S&#228;tze beschr&#228;nkt, hier h&#228;tte ich mir den schematischen Aufbau oder die Kamera-/Blitzeinstellungen gern nochmal schriftlich angeschaut.</li>
</ul>
<p><strong>Die DVD ist interessant anzuschauen und die Navigation funktioniert ganz gut. Ich selber hab ein paar kleinere Sachen mitnehmen k&#246;nnen. Sie rechtfertigen aber nicht den Kaufpreis, da einige technische Fragen offen bleiben, auch wenn ein sympathischer Calvin in lockerer Streetwear unterhaltsam durch die Workshops f&#252;hrt. Da hab ich mir mehr von der DVD versprochen.</strong></p>
<p><em>Praxis Training Fotografie: Mit Licht gestalten &#8211; 5 Stunden Videotraining auf DVD<br />
Lieferumfang: zwei DVDs (1x f&#252;r PC, 1x f&#252;r DVD Spieler)  49,95 Euro (UVP)</em></p>
<p>Mehr Informationen bei <a href="http://www.video2brain.com/de/products-368.htm" target="_blank">Video2Brain</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827362121?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3827362121">bei Amazon</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3827362121" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2010. |
<a href="http://www.fotografr.de/4126/praxis-training-fotografie-mit-licht-gestalten/">Permalink</a> |
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		<item>
		<title>Oliver Gietl &#8211; Fotografieren im Studio &#8211; Technik und Licht perfekt beherrschen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 06:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Omori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto-Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Modelfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Fotobuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fotostudio]]></category>
		<category><![CDATA[Studioblitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Fotografen m&#246;chten gerne in einem Fotostudio fotografieren oder tun das bereits. Einsteiger-Studioblitze sind relativ g&#252;nstig geworden und Workshop-Anbieter und Fotobuch-Verlage haben auf diesen Wunsch reagiert und bieten in gro&#223;er Menge entsprechende Hilfestellungen an.
&#8220;Fotografieren im Studio &#8211; Technik und Licht perfekt beherrschen&#8221; heisst das Buch von Oliver Gietl, das im Verlag Galileo Design erschienen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3633" title="fotografieren-im-studio" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/03/fotografieren-im-studio.jpg" alt="" width="225" height="225" />Viele Fotografen m&#246;chten gerne in einem Fotostudio fotografieren oder tun das bereits. Einsteiger-Studioblitze sind relativ g&#252;nstig geworden und Workshop-Anbieter und Fotobuch-Verlage haben auf diesen Wunsch reagiert und bieten in gro&#223;er Menge entsprechende Hilfestellungen an.</p>
<p>&#8220;Fotografieren im Studio &#8211; Technik und Licht perfekt beherrschen&#8221; heisst das Buch von Oliver Gietl, das im Verlag Galileo Design erschienen ist. Der Autor arbeitet selber viel im Fotostudio und gibt Studiovorkshops. Daher sind ihm viele Fragestellungen von Einsteigern gel&#228;ufig.</p>
<p>Einsteiger in die Studiofotografie sind auch die ganz klare Zielgruppe dieses Buchs. Schrittweise erl&#228;utert der Autor die technische Ausstattung im Fotostudio und wie sie eingesetzt wird. Nat&#252;rlich ist auch die Low-Budget Ausr&#252;stung, zum Beispiel Selbstbau von Reflektoren oder das Arbeiten mit dem Aufsteckblitz, ein Thema.</p>
<p>Nachdem die technischen Voraussetzungen gekl&#228;rt sind, beschreibt Oliver Gietl, wie im Studio gearbeitet wird: Wie finde ich ein Model, welche Idee m&#246;chte ich beim Shooting umsetzen und welche Vorbereitungen sind zu treffen. Lichtskizzen werden erl&#228;utert und der Einsatz von hartem und weichem Licht beschrieben.</p>
<p>
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</p>
<p>Im Praxis-Teil demonstriert Gietl verschiedene Shooting-Situation im Studio: Portrait, Fashion, Bikini, High Key, Low Key. Alles wird sehr detailliert und didaktisch gut erkl&#228;rt und man merkt dem Autor seine langj&#228;hrige Erfahrung an. Der Autor legt den Schwerpunkt auf die Grundlagen, fortgeschrittene Studiofotografen dagegen werden neue Sichtweisen oder Anregungen f&#252;r unkonventionelle Beleuchtungssituationen vermissen.</p>
<p>Leider haben sich auch einige &#228;rgerliche Fehler eingeschlichen: So wird behauptet, eine Blitzlampe mit 300 Wattsekunden k&#246;nne f&#252;r die Dauer einer Sekunde eine Lichtleistung von 300 Watt abgeben. Das kann so nat&#252;rlich nicht stimmen. Und warum der Autor meint, eine Wabe sei als Lichtformer sehr empfindlich, wird auch nicht deutlich.</p>
<p>Auf der beigelegten CD sind einige Lektionen aus dem Photoshop-Videotraining &#8220;People und Portrait&#8221; enthalten, dar&#252;ber hinaus Checklisten und ein Vordruck f&#252;r ein Modelrelease. Diese Bildfreigabe sollte bei jedem Model-Fotoshooting unterzeichnet werden. Unverst&#228;ndlicherweise ist dieses Modelrelease mit den Worten &#8220;Ohne Gew&#228;hr&#8221; versehen, was wohl daraufhin deutet, dass es nicht von einem Anwalt gepr&#252;ft wurde und damit als Vorlage wertlos ist.</p>
<p>Von diesen kleinen Makeln abgesehen ist das Buch aber gut recherchiert und seinen Preis wert.</p>
<p><strong>Fazit: </strong><strong>Ich empfehle das Buch allen Einsteigern in die Studiofotografie, denn sie bekommen genau das, was sie erwarten: Ein fundierte und umfassende, und dazu kurzweilig zu lesende Einf&#252;hrung in die Arbeit in einem Fotostudio.</strong></p>
<p>Mehr Informationen beim Verlag <a href="http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2123" target="_blank">Galileo-Design</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3836214105?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3836214105">bei Amazon</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3836214105" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2010. |
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		<item>
		<title>Weitere Auswahlkriterien bei der Anschaffung einer Studioblitz-Anlage</title>
		<link>http://www.fotografr.de/3263/weitere-auswahlkriterien-bei-der-anschaffung-einer-studioblitz-anlage/</link>
		<comments>http://www.fotografr.de/3263/weitere-auswahlkriterien-bei-der-anschaffung-einer-studioblitz-anlage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 07:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Omori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blitzgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Blitztechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Studioblitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil seines Gastartikels zu den Auswahlkriterien bei der Anschaffung einer Studioblitz-Anlage ist Michael Gelfert auf die Themen Sujet, Raumgr&#246;&#223;e, Bajonett/ Lichtformer und Qualit&#228;t eingegangen. Heute folgt nun der zweite Teil.
Service
Bl&#246;d, wenn mal was kaputtgeht. Gut, wenn einem der Hersteller dann schnell hilft. Hier haben die deutschen Hersteller oft einen Vorteil, denn Ersatzteile sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/2dfae7d7cbbb42f692e3e1e01767ea05" alt="" width="1" height="1" /><img class="alignleft size-full wp-image-3249" title="gelfert-80" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/02/gelfert-80.jpg" alt="" width="61" height="80" /><em>Im ersten Teil seines <a href="http://www.fotografr.de/3248/auswahlkriterien-bei-der-anschaffung-einer-studioblitz-anlage/" target="_self">Gastartikels zu den Auswahlkriterien bei der Anschaffung einer Studioblitz-Anlage</a> ist <a href="http://michael-gelfert.de/" target="_blank">Michael Gelfert</a> auf die Themen Sujet, Raumgr&#246;&#223;e, Bajonett/ Lichtformer und Qualit&#228;t eingegangen. Heute folgt nun der zweite Teil.</em></p>
<h3>Service</h3>
<p>Bl&#246;d, wenn mal was kaputtgeht. Gut, wenn einem der Hersteller dann schnell hilft. Hier haben die deutschen Hersteller oft einen Vorteil, denn Ersatzteile sind direkt verf&#252;gbar und man kann Ger&#228;te im Inland zur Reparatur verschicken &#8211; das spart Geld und Zeit.</p>
<h3>Verf&#252;gbarkeit</h3>
<p>F&#252;r den Profi, vor allem aber auch den Semiprofi ist die Verf&#252;gbarkeit weiterer Blitze und Zubeh&#246;rteile sehr wichtig. Gemeint ist damit nicht die Verf&#252;gbarkeit im allgemeinen Handel, sondern vor allem im Leihservice und in Mietstudios. So kann man sich selbst einen Grundstock an Ausr&#252;stung anschaffen und den Rest nach Bedarf &#252;ber Miete organisieren. Ganz vorn liegen dabei die gro&#223;en Marken wie Profoto, Briese und Bron, aber auch Hensel. F&#252;r den Amateur ist dieser Punkt zugegebenerma&#223;en eher von untergeordneter Bedeutung.</p>
<h3>Wiederaufladezeiten</h3>
<p>F&#252;r den Amateur wie den Profi interessant ist die Zeit, die der Blitz braucht, um wieder die selbe Leistung abgeben zu k&#246;nnen (ein ordentlicher Blitz sollte sich standardm&#228;&#223;ig NUR mit der eingestellten Leistung ausl&#246;sen lassen). Denn dadurch wird die Geschwindigkeit bestimmt, mit der man nacheinander Bilder aufnehmen kann. Mehrere Sekunden schon bei geringer Leistung sind eigentlich nur f&#252;r den Stillife- oder sehr gem&#228;chlich arbeitenden Fotografen akzeptabel.<br />
<img class="size-full wp-image-3341 alignright" title="studioblitz-1" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/03/studioblitz-1.jpg" alt="" width="260" height="360" /></p>
<h3>Abbrennzeiten</h3>
<p>Die Abbrennzeit ist die Zeit, in der der Blitz abbrennt (welche &#220;berraschung). Das entspricht quasi der „Verschlusszeit“ des Blitzes. Ist diese zu lang, kommt es zu Verwischungen und Bewegungsunsch&#228;rfen im Bild. Wichtig ist das f&#252;r alle Actionaufnahmen, bei Portraits kommt das ganze selten zum Tragen. In den technischen Daten sind die Abbrennzeiten als „t 0,1“ oder (h&#228;ufiger) „t 0,5“ verzeichnet. Dar&#252;ber lohnte sich eigentlich gleich noch ein ganzer Artikel. In K&#252;rze: t 0,1 ist die realistischere Zeit und laut Jost J. Marchesi kann als Faustformel der dreifache Wert von t 0,5 daf&#252;r angenommen werden.</p>
<h3>Gewicht</h3>
<p>Das Gewicht eines Blitzes ist haupts&#228;chlich in 2 Situationen wichtig. Zum einen nat&#252;rlich, wenn man ihn tragen mu&#223;. Dann ist leichter definitiv besser. Zum anderen dann, wenn man ihn auf einem Stativ und Lichtformer daran befestigt. Ein leichter Blitz f&#228;llt leichter um und kann das Gewicht eines schweren Lichtformers nicht so gut ausgleichen. Hier sind z.B. Kompaktblitze praktisch, deren Gewicht sich auf dem Schwerpunkt verlagern l&#228;sst. damit hat man dann gleich ein wenig „Gegengewicht“ zum Lichtformer.</p>
<h3>Preis</h3>
<p>Ich bin nicht naiv, mir und Euch ist sicher l&#228;ngst klar, dass f&#252;r die meisten Interessenten der Preis eines Blitzes einer der wichtigsten Punkte ist. Aber da das so naheligend ist, erw&#228;hne ich es erst am Schlu&#223;, denn allzuoft vergisst man dar&#252;ber all die anderen Faktoren.<br />
Der Preis ist nat&#252;rlich der Punkt, der am meisten beeinflusst wird davon, wie anspruchsvoll man in den anderen Kategorien ist.</p>
<p>Ich m&#246;chte dazu nur eins sagen: Viele Leute kaufen alle 2 Jahre eine neue Kamera f&#252;r 1000 Euro oder mehr. Objektive kosten oft nochmal ein mehrfaches davon. Beim Blitz wird aber mit jedem Hunderter (oder Euro!) geknausert und daf&#252;r lieber gro&#223;e Kompromisse in Kauf genommen. Ist da nicht ein Fehler im System?</p>
<h3>Aus der Praxis</h3>
<p>Zwei Fragen sind bestimmt noch offen:<br />
<strong>1. „Wie viel Leistung brauche ich (in meinem 30 m²-Raum, draussen gegen die Sonne&#8230;)?“</strong></p>
<p>H&#252;tet Euch vor jedem, der behauptet, diese Frage eindeutig beantworten zu k&#246;nnen!<br />
Die ben&#246;tigte Leistung ist von vielen Faktoren abh&#228;ngig, z.B. von der gew&#252;nschten Arbeitsblende (das ergibt sich zum Teil aus dem Sujet), vom Lichtformer, vom Abstand, vom gew&#252;nschten Einfluss des Umgebungslichtes und der Intensit&#228;t dessen etc.</p>
<p>Sehr verallgemeinert w&#252;rde ich f&#252;r kleine bis mittlere R&#228;ume 250 oder 500 Ws-Ger&#228;te empfehlen, die sich m&#246;glichst weit herunterregeln lassen. Ich selbst verwende f&#252;r diese F&#228;lle 500er Hensel. Wie gesagt kann je nach Umst&#228;nden aber eben auch mehr oder weniger Leistung gebraucht werden. Noch schlechter kann man das beim Kampf gegen die Sonne sagen. Ich war damit schon mit 500 Ws locker erfolgreich, anderen Tags brauchte ich 1200 Ws und an wieder anderen Tagen reicht auch das nicht.<br />
„The right tool for the right job!“</p>
<p>Damit kommen wir schon zur n&#228;chsten Frage:</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3343" title="studioblitz-2" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/03/studioblitz-2.jpg" alt="" width="260" height="360" /><strong>2. „Wie finde ich denn nun raus, was ich brauche? Ich w&#252;rde das gerne mal ausprobieren!“</strong><br />
Genau das w&#252;rde ich auch jedem empfehlen. M&#246;glichkeiten daf&#252;r gibt es. Grobe Vorstellungen von Euren Anforderungen solltet Ihr bereits haben, aber f&#252;r Details empfehle ich folgendes.<br />
In vielen gr&#246;&#223;eren St&#228;dten gibt es Equipmentverleihe, wo man verschiedene Ger&#228;te tageweise mieten kann. Das kostet zwar ein bi&#223;chen was, aber im Verh&#228;ltnis zu einer Blitzanlage ist es sehr g&#252;nstig.</p>
<p>Eine andere M&#246;glichkeit sind Mietstudios, die oft mit einer gr&#246;&#223;eren Anzahl verschiedener Blitzger&#228;te und vor allem Lichtformer (die eigentlich viel wichtiger sind als die Blitze selbst) aufwarten &#8211; auch dort kann man gegen Geld Equipment in der Praxis testen.</p>
<p>Oder vielleicht kennt ihr ja einen netten Kollegen, der bereits eine Anlage besitzt und Euch mal ein wenig (unter seiner Aufsicht) probieren l&#228;sst.</p>
<p>Last but not least: Bei vielen (besseren) Herstellern habt ihr direkt die M&#246;glichkeit, nach einem Test zu fragen. So stellt z.B. Hensel bei ernsthaftem Interesse &#252;ber seinen Aussendienst gern mal etwas kurzzeitig zum Test zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Warum ich so oft „Hensel“ schreibe? Weil ich es selbst verwende und dar&#252;ber viel wei&#223;. Mehr steckt nicht dahinter &#8211; andere Hersteller haben auch gute Produkte (und Services).</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826655281?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3826655281">Weitere Informationen &#252;ber das Buch &#8220;Fashion-Fotografie&#8221; von Michael Gelfert gibt es bei Amazon.</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826655281" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2010. |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auswahlkriterien bei der Anschaffung einer Studioblitz-Anlage</title>
		<link>http://www.fotografr.de/3248/auswahlkriterien-bei-der-anschaffung-einer-studioblitz-anlage/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Omori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blitzgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Blitztechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Studioblitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ein Gastartikel von Michael Gelfert, der als Fashion- und Beauty-Fotograf arbeitet.  Er hat das Buch &#8220;Fashion-Fotografie&#8220;, erschienen in der Edition Profi-Foto, geschrieben und damit das erste Buch eines deutschsprachigen Autors &#252;ber dieses Thema &#252;berhaupt. 
In seinem Blog  Licht(in)former gibt er hilfreiche Tipps und Ratschl&#228;ge f&#252;r andere Fotografen und berichtet ein wenig &#252;ber seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3249" title="gelfert-80" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/02/gelfert-80.jpg" alt="" width="61" height="80" /><em>Das ist ein Gastartikel von <a href="http://www.michael-gelfert.de/" target="_blank">Michael Gelfert</a>, der als Fashion- und Beauty-Fotograf arbeitet.  Er hat das Buch &#8220;<a href="http://www.fotografr.de/2697/fashion-fotografie-von-michael-gelfert/" target="_self">Fashion-Fotografie</a>&#8220;, erschienen in der Edition Profi-Foto, geschrieben und damit das erste Buch eines deutschsprachigen Autors &#252;ber dieses Thema &#252;berhaupt. </em></p>
<p><em>In seinem Blog  <a href="http://blog.michael-gelfert.de/" target="_blank">Licht(in)former</a> gibt er hilfreiche Tipps und Ratschl&#228;ge f&#252;r andere Fotografen und berichtet ein wenig &#252;ber seine Arbeit.</em></p>
<p>Michael hat mich, nach einem l&#228;ngeren und sehr interessanten Telefonat &#252;ber Themen eines Gastbeitrages, um einen Artikel zum Thema „Blitzanlagen“ gebeten.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3257" title="studioblitz" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/02/studioblitz.jpg" alt="" width="225" height="225" />F&#252;r mich ist das ein sehr interessantes Thema, da Blitze f&#252;r mich als Fashion- und Beauty-Photograph ein zentrales Thema beim Schaffen von Fotografien geworden sind. Die R&#252;ckerinnerung, was mir damals bei der Auswahl meiner ersten Blitze wichtig war, kombiniert mit meiner Erfahrung bis heute wird hoffentlich vielen bei der richtigen Auswahl ihrer Blitze helfen.</p>
<p>Eins vorweg: &#220;berlegt sehr genau, was ihr wollt und braucht. Auch bei Blitzen gibt es nicht die „eierlegende Wollmilchsau“.</p>
<p>Man sollte das Thema und die vielen Aspekte, die es zu bedenken gilt nicht untersch&#228;tzen und so &#252;bereilte Entscheidungen treffen. Schlie&#223;lich bindet man sich an ein ganzes System, genau wie bei einer Kameramarke. Bis zu einem gewissen Grad ist die Reihenfolge der Punkte &#252;brigens auch (meine pers&#246;nliche) Gewichtung.</p>
<h3>Das Sujet</h3>
<p>Die allererste Frage, die man sich eigentlich bei jedem fotografischen Equipment stellen mu&#223;, ist die nach dem geplanten Anwendungsbereich bzw. Sujet. Wer Stills fotografiert, hat einfach andere Anspr&#252;che als ein Modefotograf (welche letzterer hat, kann man u.a. in <a href="http://www.fotografr.de/2697/fashion-fotografie-von-michael-gelfert/">meinem Buch</a> nachlesen).</p>
<h3>Die Raumgr&#246;&#223;e</h3>
<p>Ist man sich dar&#252;ber klar geworden, ist die n&#228;chste Frage nach dem Raum, auf dem man fotografiert, zu kl&#228;ren. In kleinen R&#228;umen braucht man ganz allgemein weniger Leistung als in gr&#246;&#223;eren. In diesem Zusammenhang spielt auch die Regelbarkeit der Leistung eine gro&#223;e Rolle. Will man gar drau&#223;en gegen die Sonne antreten, braucht man nicht nur etwas batteriebetriebenes, sondern auch etwas mit m&#246;glichst viel Leistung (wenn man nicht beim m&#246;glichen Abstand Motiv &#8211; Blitz oder den Lichtformern Abstriche machen will).</p>
<h3>Das Bajonett / Lichtformer</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3254" title="aurora" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2010/02/aurora.jpg" alt="" width="225" height="225" />Eingangs habe ich &#252;ber ein System gesprochen. Wie Kameras unterscheiden sich die verschiedenen Blitzsysteme zuerst in ihren Bajonetten. Dabei sollte man vor allem auf 3 Dinge achten: Handling, Haltbarkeit und Kompatibilit&#228;t. Beim Handling ist wichtig, das sich Lichtformer schnell und sicher wechseln lassen, das Bajonett nicht zu schwerg&#228;ngig ist aber trotzdem fest h&#228;lt. Auch sollte man nicht zwangsl&#228;ufig einen Assistenten oder mehr als 2 H&#228;nde daf&#252;r brauchen.</p>
<p>Haltbarkeit mu&#223; ich wohl nicht lange erkl&#228;ren. Niemand m&#246;chte einen drei- oder gar vierstelligen Betrag in einen Blitz investieren, dessen Bajonett schon nach kurzer Benutzung ausbricht und damit unbenutzbar wird.</p>
<p>Kompatibilit&#228;t bezieht sich auf die Lichtformer. In jedem guten Blitzsystem gibt es spezielle Lichtformer, die es in dieser Form nur dort gibt und das auf kein anderes Bajonett passt. Als Beispiele haben Profoto-Ger&#228;te zoombare Reflektoren oder Hensel einen einzigartigen Beauty Dish.</p>
<p>Den letzten halte ich f&#252;r einen der wichtigsten und am meisten vernachl&#228;ssigten Punkte bei der Blitzger&#228;teauswahl, denn kaum ein Reflektor bei einer Marke hat exakt die gleiche Wirkung wie der (vielleicht sogar gleich benannte) Reflektor einer anderen Firma.</p>
<p>Es gibt aber auch Bajonette, f&#252;r die es mehr als einen Anbieter f&#252;r Lichtformer gibt. So gibt es f&#252;r Hensel Lichtformer z.B. auch von Richter und Bowens-Blitze k&#246;nnen auch mit Aurora-Lichtformern ausgesattet werden.</p>
<p>Eine Ausnahme bilden i.d.R. &#252;brigens Softboxen, die einfach durch einen Tausch des „Speedring“ genannten Adapters leicht an verschiedene Blitzsysteme adaptiert werden k&#246;nnen.</p>
<h3>Qualit&#228;t (Ger&#228;te und Licht)</h3>
<p>Ein Ger&#228;t, auf das man sich st&#228;ndig verlassen will und von dem das Bildergebnis oder oft das ganze Shooting abh&#228;ngt, sollte qualitativ hochwertig verarbeitet sein. Zumindest f&#252;r mich. Aber auch wenn man darauf weniger Wert legt, sollten wenigstens die normalen Sicherheitszertifikate wie das „CE“-Zeichen vorhanden sein. Es geht dabei um das eigene Leben und um das aller Beteiligten. Dazu kann auch eine Schutzglocke &#252;ber der Blitzr&#246;hre geh&#246;ren. Mir ist einmal eine Blitzr&#246;hre explodiert (allerdings nicht bei meinen Ger&#228;ten, sondern bei einem anderen anderer Marke) und ich war froh, da&#223; mein Model die Splitter nicht mit dem Gesicht auffangen mu&#223;te.</p>
<p>Zur Qualit&#228;t geh&#246;rt auch die des Lichtes. Schwierig zu messen ist die im allgemeinen, sehr subjektiv. Messbar und leicht sichtbar ist aber oft die Farbstabilit&#228;t. Das ist kein Problem, wenn man nur mit einem Blitz arbeitet und den Wei&#223;abgleich zur Korrektur einsetzt. Sind aber 2 oder mehr gleichzeitig im Einsatz oder Tageslicht zus&#228;tzlich auf der Aufnahme, sind unterschiedliche Farbtemperaturen zwischen den Blitzen oder bei unterschiedlicher Leistungseinstellungen schon sehr st&#246;rend.</p>
<p>Weitere Auswahlkriterien bei der Anschaffung einer Blitzanlage sind Service, Verf&#252;gbarkeit, Wiederaufladezeiten, Abbrennzeiten, Gewicht und nat&#252;rlich der Preis. Auf diese Aspekte gehe ich im <a href="http://www.fotografr.de/3263/weitere-auswahlkriterien-bei-der-anschaffung-einer-studioblitz-anlage/">zweiten Teil meines Gastartikels</a> ein.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826655281?ie=UTF8&amp;tag=anderelaender-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3826655281">Weitere Informationen &#252;ber das Buch &#8220;Fashion-Fotografie&#8221; von Michael Gelfert gibt es bei Amazon.</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=anderelaender-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826655281" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/c61626a17f1c44e09eeefb90c14282f2" width="1" height="1" alt=""></p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2010. |
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		<title>Licht-Double im Fotostudio</title>
		<link>http://www.fotografr.de/153/licht-double-im-fotostudio/</link>
		<comments>http://www.fotografr.de/153/licht-double-im-fotostudio/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 18:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Omori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Schaufensterpuppe kann im Fotostudio sehr hilfreich sein. Eigentlich hatte ich mir die Puppe zu Demonstrationszwecken bei Studioworkshops gekauft, aber heute hat sie einen ganz anderen Einsatzzweck: Sie dient mir als Lichtdouble, um vor dem eigentlichen Shooting die Beleuchtung vorzubereiten.
Meistens kommen Werbekunden mit ganz genauen Vorstellungen, wie ihre Fotos aussehen sollen, in mein Studio. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-154" title="licht-dummy" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/10/licht-dummy.jpg" alt="" width="282" height="196" /></p>
<p>Eine Schaufensterpuppe kann im Fotostudio sehr hilfreich sein. Eigentlich hatte ich mir die Puppe zu Demonstrationszwecken bei Studioworkshops gekauft, aber heute hat sie einen ganz anderen Einsatzzweck: Sie dient mir als Lichtdouble, um vor dem eigentlichen Shooting die Beleuchtung vorzubereiten.</p>
<p>Meistens kommen Werbekunden mit ganz genauen Vorstellungen, wie ihre Fotos aussehen sollen, in mein Studio. Wenn sie mir dann vorab sogar ein Beispielbild zur Verf&#252;gung stellen, kann ich mit dem Lichtdouble so lange probieren, bis das Licht passt.</p>
<p>Das hat mehrere Vorteile:</p>
<ol>
<li>Ich kann in aller Ruhe verschiedene Lichtsituationen ausprobieren, ohne dass meine Kunden mitbekommen, wenn einmal etwas nicht gleich auf Anhieb funktioniert.</li>
<li>Ich muss die (wertvolle) Zeit der Kunden nicht &#252;ber Geb&#252;hr beanspruchen.</li>
</ol>
<p>Insbesondere, wenn eine Person fotografiert werden soll, die wenig Zeit hat, ist das ein unsch&#228;tzbarer Vorteil.</p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2008. |
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		<title>Schwarzer Hintergrund im Studio</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 22:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Omori</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Portraitfotographie ist es manchmal erw&#252;nscht einen tiefschwarzen Hintergrund zu erhalten. Interessant, aber die &#220;berzeugung, dass dies nur mit Hilfe von schwarzen lichtabsorbierenden Stoffen wie Molton erreicht werden kann, sitzt ziemlich tief. In diesem Beitrag will ich zeigen, dass die passende Lichtf&#252;hrung und nicht ein geeignetes Material der Schl&#252;ssel zum Erfolg ist.
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Bei unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/7b9b33dd183d40949f2499fbb2ebeead" width="1" height="1" alt="">In der Portraitfotographie ist es manchmal erw&#252;nscht einen tiefschwarzen Hintergrund zu erhalten. Interessant, aber die &#220;berzeugung, dass dies nur mit Hilfe von schwarzen lichtabsorbierenden Stoffen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Molton" target="_blank">Molton </a>erreicht werden kann, sitzt ziemlich tief. In diesem Beitrag will ich zeigen, dass die passende Lichtf&#252;hrung und nicht ein geeignetes Material der Schl&#252;ssel zum Erfolg ist.</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p>Bei unseren &#220;berlegungen betrachten wir ein einfaches Beispiel: das Hauptmotiv in einem dunklen Raum wird von einer einzigen Lichtquelle beleuchtet. Diese Hauptlichtquelle kann dabei eine Softbox oder einfach ein Fenster sein.</p>
<h3>Das Licht vom Hintergrund abschatten</h3>
<p>Bei der offensichtlichen Vorgehensweise wird ein direkter Lichteinfall auf den Hintergrund verhindert. Dabei verwendet man einen oder mehrere Schirme oder entsprechende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtformer" target="_blank">Lichtformer</a>, wie beispielsweise Striplight, um eine Lichtabschattung zu erzielen. Hierbei sind zwei Beispiele, die diese Vorgehensweise veranschaulichen.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-36" title="abschatten" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/abschatten.gif" alt="" width="329" height="347" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-37" title="abschatten-2" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/abschatten-2.gif" alt="" width="395" height="236" /></p>
<p>Obwohl diese Variante in den meisten F&#228;llen brauchbare Ergebnisse bringt, hat sie einen entscheidenden Nachteil. Man hat relativ wenig Kontrolle &#252;ber das Endergebnis. Auch ohne einen direkten Lichteinfall reflektiert das Licht unter Umst&#228;nden vom Boden, W&#228;nden und der Decke und landet schlie&#223;lich dennoch auf dem Hintergrund. Sind die reflektierenden Fl&#228;chen hell oder gar wei&#223;, kann eine Lichtabschattung unter Umst&#228;nden nicht ausreichend sein.</p>
<p>Es klingt vielleicht paradox, aber es spielt keine gro&#223;e Rolle, ob ein Hintergrund vom Hauptlicht abgeschirmt wird oder nicht. Wichtig ist lediglich folgender Zusammenhang:</p>
<p>Die Beleuchtung soll so eingerichtet werden, dass der Hintergrund viel weniger Licht als das Hauptmotiv bekommt.</p>
<p>Angestrebt ist also ein hoher Beleuchtungskontrast zwischen dem Hauptmotiv und dem Hintergrund. Bei einer korrekten Belichtung des Hauptmotivs erscheint der Hintergrund auf diese Weise entsprechend dunkel bzw. schwarz.</p>
<h3>Beleuchtungskontrast erh&#246;hen</h3>
<p>Wir betrachten weiter das Beispiel mit einer Person vor dem Hintergrund. (Bild 1) Bei weiteren Ausf&#252;hrungen behalten wir im Hinterkopf die Tatsache, dass die Lichtintensit&#228;t quadratisch mit der Entfernung abf&#228;llt.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-38" title="hintergrund-1" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/hintergrund-1.gif" alt="" width="395" height="256" /></p>
<p>Neben der schon erw&#228;hnten Lichtabschattung, kann der Beleuchtungskontrast auch auf andere Weise erh&#246;ht werden. Zun&#228;chst kann der Abstand zwischen dem Hauptmotiv und dem Hintergrund vergr&#246;&#223;ert werden (Bild 2). Der Hintergrund bekommt folglich weniger Licht – der Kontrast steigt.</p>
<p><a href="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/hintergrund-2.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-39" title="hintergrund-2" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/hintergrund-2-300x147.gif" alt="" width="300" height="147" /></a></p>
<p>Weiter kann der Abstand zwischen der Lichtquelle und dem Hauptmotiv verringert werden (Bild 3). Das ist eine weniger offensichtliche und auf den ersten Blick unlogische, aber dennoch genau so wirkungsvolle Methode. Die Lichtmenge, die an den Hintergrund f&#228;llt, erh&#246;ht sich zwar, allerdings nur unwesentlich. Das Hauptmotiv bekommt verglichen damit aber viel mehr Licht als vorher. Der Beleuchtungskontrast steigt somit ebenfalls. Durch eine Kombination von beiden Methoden kann man relativ einfach auch einen hellen Hintergrund verdunkeln.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-40" title="hintergrund-3" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/hintergrund-3.gif" alt="" width="500" height="246" /></p>
<p>Dieser Zusammenhang zeigt &#252;brigens deutlich, dass es so gut wie keine M&#246;glichkeit besteht, einen Hintergrund schwarz zu bekommen, wenn das Hauptmotiv sich direkt davor befindet (Bild 1). Egal, ob der Hintergrund dunkel ist bzw. das Licht schlecht reflektiert.</p>
<p>Noch eine Anmerkung zum Schluss. Obwohl ein tiefschwarzer Hintergrund insbesondere bei den Fotoanf&#228;nger als cool gilt, hat er einen entscheidenden Nachteil — ein Bild wirkt dadurch flach. Das Hauptmotiv “klebt” am Hintergrund. Wird der Hintergrund dagegen nur ein wenig aufgehellt, hebt das Hauptmotiv sofort vom Hintergrund ab. Das Bild bekommt mehr Tiefe.</p>
<p>An diesen zwei Beispielen kann man das ganz gut nachvollziehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-41" title="studioportrait" src="http://www.fotografr.de/wp-content/uploads/2008/05/studioportrait.jpg" alt="" width="475" height="330" /></p>
<p>Obwohl ich beim rechten Bild eine gewisse Plastizit&#228;t durch das Streiflicht (siehe ihre Schulter) erreicht habe, wirkt es trotzdem insgesamt ziemlich flach. Das linke Bild hat auch ohne Streiflicht fast einen dreidimensionalen Effekt.</p>
<hr />Von Alex Penner, <a href="http://www.c-studios.de" target="_blank">c-studios</a></p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2008. |
<a href="http://www.fotografr.de/35/schwarzer-hintergrund-im-studio/">Permalink</a> |
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		<title>Lichtf&#252;hrung und Blitzbelichtungsmesser</title>
		<link>http://www.fotografr.de/14/blitzbelichtungsmesser/</link>
		<comments>http://www.fotografr.de/14/blitzbelichtungsmesser/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiotechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Artikel gehe ich ein kontroverses und oft unverstandenes Thema an — den Umgang mit dem Blitzbelichtungsmesser im Studio. Dieser Beitrag erg&#228;nzt meinen Artikel „Studioportrait f&#252;r absolute Anf&#228;nger“ und orientiert sich ebenfalls an Fotografen, die ihre erste Versuche mit Studiolicht wagen.(...)Weiter lesen:  Lichtf&#252;hrung und Blitzbelichtungsmesser

© Fotografr, 2008. &#124;
Permalink &#124;
7 Kommentare &#124;


Blog-ID QKPBT38LP
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Artikel gehe ich ein kontroverses und oft unverstandenes Thema an — den Umgang mit dem Blitzbelichtungsmesser im Studio. Dieser Beitrag erg&#228;nzt meinen Artikel „Studioportrait f&#252;r absolute Anf&#228;nger“ und orientiert sich ebenfalls an Fotografen, die ihre erste Versuche mit Studiolicht wagen.(...)<br/><br/><strong>Weiter lesen:  <a href="http://www.fotografr.de/14/blitzbelichtungsmesser/">Lichtf&#252;hrung und Blitzbelichtungsmesser</a></strong></p>
<hr />
<p><small>© <a href="http://www.fotografr.de">Fotografr</a>, 2008. |
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