Fotowettbewerb: Fotografieren ohne Hightech

Der dpunkt-Verlag veranstaltet einen Fotowettbewerb, der die Teilnehmer dazu auffordert, Fotos ohne Hightech zu machen. Angesprochen sind Fotografen, die beispielsweise mit einer Holga arbeiten oder ihre analoge Kamera noch im Einsatz haben. Der Veranstalter erhofft sich Fotografien, die wegen der Charakteristik minimalistischer Arbeitsmittel einen besonderen Reiz haben.

Zugelassen sind (natürlich) nur Papierbilder, keine digitalen Fotos. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2012. Ich habe die Ehre, neben Gerhard Rossbach (dpunkt-Verlag) und Bernd Daub (Fotograf und Buchautor) in der Jury zu sitzen.

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Ich arbeite als Portrait-Fotograf und führe ein Fotostudio in Heidelberg. Außerdem biete ich Coachings und Trainings zu den Themen Fotografen-Marketing und Photobusiness an.

13 comments

  1. Jeriko

    Ein Wettbewerb, an dem ich mit einer einfachen Kamera teilnehmen muss, um evtl. als Hauptpreis eine einfache Kamera zu gewinnen. Ich verstehe das nicht.

  2. S. Wickenkamp

    Ich finde viel witziger, daß man keine digitalen Fotos einsenden darf, aber man die Rechte für die Verwendung in digitalen Medien einräumen soll. Am Ende wird´s also irgendwie doch ein digitales Foto. *g*


  3. Author
    Michael Omori Kirchner

    Danke für Eure Anregungen.

    @Jeriko: Ja, stimmt, ist ein wenig unlogisch. Aber auch nicht so richtig tragisch, oder?

    @S. : Richtig konsequent würde es erst, wenn der Veranstalter die Bilder nur in einer Ausstellung vor Ort zeigt. Jeder, der sie sehen möchte, muss selber vorbei kommen ;-)

    Gruß Michael

  4. Ralf Jannke

    Na da liege ich ja (nur?) für 2012 genau richtig. Denn zum bestellten Irrsinn Nikon D800 gesellen sich 6×6/6×9 AGFA Click/Clack, eine Voigtländer Brillant, 2 Polaroid Pack-Kameras und eine reaktivierte Nikon F2, “gefüttert” mit Redscale Farbnegativfilm. Wie auch die Color-Rollfilme bevorzugt abgelaufenes Material… Und ich werde 2012 so bekloppt sein, wieder SW selbst zu entwickeln – Rollfilm… All das geht aber dann nicht mehr durch irgendwelche Vergrößerer, sondern wird – digitalisiert. Per Filmscanner und Flachbettscanner mit Durchlichteinheit. Auch ohne Wettbewerbteilnahme macht es Riesenspaß, wieder (teil)analog zu “arbeiten”…

    Den “Virus” eingefangen habe ich mir hier:

    http://www.photoscala.de/Artikel/Eine-Kamera-mit-Geschichte

    Danke für den Beitrag

    Ralf

  5. S. Wickenkamp

    @Michael:
    Genau. Einfach eine Wanderausstellung gestalten. Wenn sie es in die Deichtorhallen in Hamburg schafft, gehe ich hin. Verprochen! *g*

  6. Mark

    Schöne Idee, so einen Wettbewerb zu veranstalten! Gerade in Zeiten, in denen in jedem zweiten technischen Gerät eine Kamera eingebaut ist, kann es ja ein besonderer Anreiz sein, mal wieder ganz klassisch zu fotografieren… “Zurück zu den Wurzeln” sozusagen!

    Grüße! Mark

  7. Simone

    Hallo Michael,
    zu dem Wettbewerb hätte ich noch gern nähere Informationen. Ich habe mir mal den Link angesehen, da ich analog fotografiere. Mit einer Canon EOS 600 und verschiedenen Wechselobjektiven. Kann ich damit teilnehmen, auch wenn die Kamera an sich fototechnisch einwandfrei funktioniert, also ohne “charmante Besonderheiten”?
    In dem Ausschreibungstext steht: “Gesucht und prämiert werden Fotografien, die nicht trotz, sondern gerade wegen der Charakteristik minimalistischer Arbeitsmittel einen besonderen Reiz entfalten.”
    Bedeutet das, dass die Fotos also irgendwelche Merkmale aufweisen müssen, die fototechnisch vom Normalbereich abweichen, und dass Fotos, die fototechnisch einwandfrei sind, keine Chance haben?
    Viele Grüße,
    Simone


  8. Author
    Michael Omori Kirchner

    Hallo Simone,

    mitmachen kannst Du mit Bildern der analogen EOS600 in jedem Fall. Gute Aussichten auf einen der ersten Preise wirst Du aber nur haben, wenn Du den Gedanken des Wettbewerbs umsetzt.

    Mal als Denkanstoß: Die EOS600 ohne Objektiv verwenden und sich aus dem Gehäusedeckel selber eine Lochkamera basteln. Oder oder oder ……

    Kreativität ist gefragt ;-)

    Viele Grüße
    Michael

  9. Michael

    hallo michael
    wollt ihr das ich das original einsende oder reicht es wenn ich das original einscanne und d. ausdruck vom scan einschickt. wenn ihr das original wollt muss ich davon ausgehen das es mir wieder retour geschickt wird – frankiertes kuvert wird beigelegt.
    also original oder scan?.

    lg michi.


  10. Author
    Michael Omori Kirchner

    Hallo Michael,

    wenn Du einen frankierten Rückumschlag beilegst, bekommst Du Dein Original zurück. Ich selber würde aber nie Originale einsenden, das Verlustrisiko wäre mir zu hoch. Daher ist ein Scan absolut ok.

    Gruß Michael

  11. Pingback: Fotografieren ohne Hightech: Die Siegerfotos | FOTOGRAFR Ansichten zur Fotografie

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