Crayola Kinderkamera (Erfahrungsbericht)


Das ist ein Gastbeitrag von Sven Zieseniss, 32 Jahre alt, der bei seinem Erfahrungsbericht von seinen zwei Kindern ( Nico 2 1/2 Jahre, Leah 1 1/2) unterstützt wurde. Sven ist von Beruf Fotograf (Nordwork Fotolounge, www.blog.nordwork.de, www.Twitter.com/Nordwork.

Wir haben die Crayola 2.1 Mega Pixel Kinder Kamera getestet. Die Stromversorgung der Kamera erfolgt durch 3 Stück Mikro Batterien AAA. Als Speichermedium dient eine SD Karte (nicht im Lieferumfang) mit maximal 2 Gb.

Speicherkarte sowie Batterien sind Kindersicher hinter einen geschraubten Deckel im Kameraboden verbaut. Dies hat den Vorteil das die Kleinen keine Teile verschlucken können.

Bedienung

Die Bedienung ist kinderleicht es gibt 5 Knöpfe
1x Ein/Aus
1x Auslöser
2x Navigation: Vor & Zurück
1x Zum löschen der Fotos und für 2 Einstellungen

Sonstiges

Mini USB Anschluss zum Bilder übertragen
Eingebauter Automatik Blitz

Praxistest

Nach Inbetriebnahme der Kamera habe ich sie meinem Sohn in die Hand gedrückt und er konnte sofort loslegen mit dem Fotografieren.

Die Kamera hat zwar einen Liveview Modus, aber diesen nutzt mein Sohn nicht, da er ja immer bei Papa sieht, dass man durch den Sucher schaut.

Die Kamera ist durch ihre 2 Griffe sehr schön für die kleinen Kinderhände zu halten, der Auslöser hätte allerdings etwas weiter nach aussen gesetzt sein können, da die kleinen ja noch nicht so lange Zeigefinger haben und somit schon ein bisschen umgreifen müssen.

Die Auslösung wird mit einem „Analog Soundeffekt“ signalisiert. Die Reaktionszeit ist für mein Empfinden etwas langsam: Der Auslöser muss ca. 3 Sekunden gehalten werden und dann vergeht noch einmal ca. 1 Sekunde bis die Auslösung erfolgt. Für die ungeduldigen Kinderfinger etwas zu lange.

Bildqualität

Die Kamera ist mit einem Festfokus Objektiv ausgestattet. Das hat natürlich den Vorteil, dass die Kleinen da nichts falsch machen können. Die Bildqualität selber ist mit den ersten Handykameras in etwa zu vergleichen, was für Kinder natürlich ausreichend ist (Siehe Foto)

Originalfoto mit leichter Nachbearbeitung, Rohdaten durch Klick auf das Foto

Fazit

Die Kamera ist ein tolles Spielzeug für technisch- und fotobegeisterte Kinder (meine Kids rennen jetzt den ganzen Tag durch die Wohnung „Knips, Knips … Knips, Knips …). Die Verarbeitung ist solide und mit Gummiteilen werden Stürze abgefangen. Von der Bildqualität dieses „Kinderspielzeugs“ sollte man aber auch nicht zuviel erwarten.


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7 comments

  1. ReplyMichael

    Meiner 2 1/2 jährigen Tochter haben wir so ein ähnliches Modell besorgt. Sie ignoriert das Ding und benutzt meine alte Diggiknipse von Panasonic, von der wir dachten sie wäre noch zu filigran für die Motorik…. Da haben wir die Rechnung ohne den Wirt bzw. die Tochter gemacht. Von meiner Nikon habe ich sie allerdings noch zurückhalten können 😉

  2. Replyjens

    ich habe einen 5 jährigen sohn. der bekommt zu weihnachten ne refurbishte benq dc-c850 oder so ähnlich. eine kompakte mit 8MP….ich wollt kein so plastikbomber. aber er ist ja auch schon um einiges älter. 🙂

  3. ReplyOmori

    Meinen Kindern habe ich die Kamera auch in die Hand gedrückt.

    Meine Meinung: Im Alter von 3 – 4 Jahren ideal, da unempfindlich gegen ungeschickte Handhabung.
    Ab Einschulung darf es dann gerne eine „richtige“ Kamera sein.

  4. Pingback: Türchen Nr. 6 – Meine Kids und ihre erste Kamera – Nico & Leah | The Nordwork Blog

  5. ReplyMarkus

    Meine Tochter spielte ab ~ 1.5 Jahren unter Aufsicht mit ner Canon Powershot A60. Da mußte ich dann nur ab und an das reingedrückte Objektiv mit Gewalt wieder in Aufnahmeposition ziehen. Und inzwischen gibts keine vernünftigen Bilder mehr – wohl wegen dem alten Sony Sensorfehler + paar Stürze. Also braucht sie ne neue – muß mal meinen Fundus durchsuchen

  6. ReplyMatthias König

    Schön, dass es neben Fisher Price und V-Tech noch andere Hersteller gibt, die Kinderprodukte herausbringen. Wenn ich das jetzt richtig sehe, spricht vor allem der Preis für das Produkt – bei Amazon gibt es ähnliches Produkt für 20€

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