Wie man interessante und geheimnisvolle Fotolocations findet

Wie man interessante und geheimnisvolle Fotolocations findet

Viele Fotografen sind ständig auf der Suche nach interessanten Locations.

Besonders beliebt sind sogenannte „Lost Places“, also alte Fabrikhallen, Raketenbunker, Flugzeughangars und so weiter. Entweder werden diese Relikte früherer Zeiten um ihrer selbst willen fotografiert oder sie dienen als Hintergrund für Fotoshootings mit Models.

Hat man einmal eine solche Location gefunden, gibt man den Standort nur sehr ungern weiter, um nicht weitere Fotografen anzulocken. Zum einen ginge die Exklusivität verloren, zum anderen würden Heerscharen anderer Fotografen eventuell dazu führen, dass der Zugang zu der Location vom Besitzer in Zukunft verhindert würde.

Aber es gibt im Internet eine sehr gute Quelle für das Aufspüren interessanter Fotolocations, und zwar das Projekt Geocaching. Geocaching besteht aus der Suche nach versteckten „Schätzen“, ist also eine Art Schnitzeljagt für Erwachsene. Diese „Schätze“, die sogenannten „Caches“, sind häufig an Orten versteckt, die auch fotografisch sehr interessant sind.

In den entsprechenden Geocaching-Verzeichnissen finden man dann so spannende Orte wie

  • Eine alte Fabrikhalle in der Nähe von Hamburg
  • Den Flughafen Alt-Daber
  • eine alte verlassene Großbäckerei in Dresden
  • oder ein ganzes verlassenes Geisterdorf auf Teneriffa.

Eine der bekanntesten „Lost Places“ in Deutschland sind die Beelitz-Heilstätten in der Nähe von Berlin. Manche Fotografen reisen von weit her an und verbringen mehrere Tage in dem weitläufigen Gelände.

Aber man muss nicht dort hingehen, wo schon viele andere Fotografen unterwegs sind. Es gibt in Deutschland viele weitere Orte, die noch nicht so überlaufen sind:

  • Im Cachewiki Lostplaces sind nach Bundesland geordnet mehrere dutzend Locations aufgelistet
  • und in diesem Projekt sind über 1.200 Standorte in einer übersichtlichen Landkarte verzeichnet

Am Ende führen die meisten Verzeichnisse zu einer Beschreibung der Location auf der Website geocaching.com. Dort sind auch die genauen Koordinaten angegeben, die allerdings nur lesbar sind, nachdem man sich angemeldet hat. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Die kostenpflichtigen Premium-Dienste werden in der Regel nicht benötigt.

Die Koordinaten gibt man in ein GPS-Gerät (Amazon) oder in Google-Maps ein und bekommt so eine Wegbeschreibung zum Lost-Place.

So ermittelt man beispielsweise die Koordinaten der verlassenen Großbäckerei in Dresden:

  1. Man folgt dem obg. Link oder gibt die Cache-ID GC19TM0 auf der Startseite von geoaching.com ein.
  2. Nach dem Einloggen erhält man die Cache-Koordinaten, in diesem Fall N 51° 01.338 E 013° 41.649
  3. Diese Koordinaten kann man einfach per Copy and Paste in das Eingabefeld bei Google-Maps eingeben und bekommt dann direkt die Location angezeigt.
  4. Wenn man möchte, lässt man sich dann noch die Route von seinem Heimatort zur Location anzeigen, Also zum Beispiel von Dresden Mitte zur alten Bäckerei.

Für Locations, die außerhalb üblicher Straßen liegen, ist für das Auffinden ein günstiges GPS-Gerät (Amazon) hilfreich. Bei über 1.200 „Lost Places“ in Deutschland muss sicher niemand weit fahren, um auch in seiner eigenen Umgebung reizvolle Ruinen und verlassene Hallen entdecken zu können.

Wenn Du sehenswerte Locations gefunden hast, die Du mit anderen teilen möchtest, hinterlasse doch einfach einen Kommentar. Vielen Dank!

Bilder: Dr. Alzheimer

Weitere Informationen in folgenden Büchern

Geocaching Abenteuer: Verstecken und Finden mit GPS (Amazon)

Geocaching: Basiswissen für Draussen (Amazon)

Ich arbeite als Business- und Industrie-Fotograf in Heidelberg und helfe als Coach kreativen Menschen dabei, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können.
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43 comments

  1. ReplyChristian

    Mhm, also: Ich selber bin sowohl Geocacher als auch Hobby-Fotograf, und wollte nur in die Runde werfen, das wir Geocacher auch ganz gern unsere Ruhe haben wollen, gerade wenn es sich bei nem LP z.B. um nen Mehrstündigen Multi-Cache handelt.

    Das soll jetzt nicht heißen das man keine LPs aus Geocaching.com extrahieren sollte, nur wäre es halt auch irgendwie doof wenn ein guter LP eigentlich irgendwann garnicht mehr „Lost“ ist weil sich am WE dort 50 Menschen herum treiben.

    Ich schlage mal vor: Wenn man Geocaching.com schon für sowas „missbraucht“, dann kauft euch am besten einfach gleich ein GPSr und macht bei unserm Spiel richtig mit, und nicht nur um die schöne Location einzufangen.

    Die Leute haben sich halt auch viel Arbeit gemacht das Areal zu entdecken, und daher meine Bitte: Holt am besten den Cache und macht dann als Belohnung das Shooting 😉


  2. Author
    Replyomori

    @ Christian: Ja, kann ich nur unterschreiben. Geocaching macht einen Riesenspaß und die meisten Caches sind mit sehr viel Mühe und Einfallsreichtum angelegt. Manchmal ist der Cache auch so gestaltet, dass man den Lost Place erst findet, wenn man die entsprechenden Rätselaufgaben vorher gelöst hat, man kommt um ein „richtiges“ Geocaching also gar nicht drum herum.

    Aber wie auch immer, ich glaube an ein friedliches Miteinander von Geocachern und Fotografen, enttäuscht mich bitte nicht!

  3. Pingback: Lost Places Reiseführer für Fotografen : Geocaching Nordfriesland

  4. ReplyLichtmaler

    ich finde es nicht gut solche plätze hinaus zu posaunen, als seitenbetreiber habe ich auch eine gewisse verantwortung, es werden jetzt wieder heerscharen von schatzsuchen, schrotthändler und andere dunkle gestalten losziehen und diese wunderschönen plätze ausplündern.

    muss nicht sein


  5. Author
    Replyomori

    @ Lichtmaler: Da muss ich Dich enttäuschen: Die erwähnten „Schätze“ sind eher symbolischer Natur. Die „Schatzkisten“ enthalten nur ein Logbuch sowie ein paar kleine Spielsachen (Plastik-Schlumpf, Werbekuli, etc). Mit boshaften Plünderern, die aufgrund meines Artikels angelockt werden, ist also eher nicht zu rechnen.

  6. Pingback: Browserfruits : Foto News und Links für den 10.06.2008 | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel

  7. ReplyLichtmaler

    du tust mich damit bestimmt nicht enttäuschen, aber es lesen eben auch mal zwielichte gestalten mit. 🙂

  8. Replyso'n Fotograf

    @omori … ich denke schon, dass es problematisch sein könnte, solche locations hinaus zu posaunen, denn worauf die dunklen gestallten so wild sind, sind meist nicht die Schatztruhen der geocacher, sondern viel mehr das ganze altmetall, das an solchen plätzen unter umständen zu holen ist. ich habe das in einer location hier in kassel erlebt, dass von jetzt auf gleich grosse stahlturbinen eines verfallenen heizhauses weg waren und der besitzer nicht gerade begeistert war und die location jetzt bewachen lässt.


  9. Author
    Replyomori

    @ Lichtmaler und so’n Fotograf:
    Ganz ausschließen kann ich das natürlich nicht, auch wenn ich kaum glaube, dass Schrotthändler ein Fotografie-Magazin lesen.

    Fotografen dagegen gehen nach meiner Erfahrung sehr sorgsam mit den Dingen um, die sie fotografieren. Wenn man eine Sache fotografiert, ist das ja in gewisser Weise auch eine Liebeserklärung.

    Und Fotografen setzen sich in aller Regel für den Erhalt der Kulturdenkmäler ein, die Industrieruinen letztendlich ja auch sind.
    Als Beispiel nenne ich hier nur einmal den Fotografen Harald Finster http://www.hfinster.de

  10. ReplyLichtjäger

    Interessant, ein Artikel zu meinem Thema. Den werd ich dann gleich mal fein verlinken.

    @ Skeptiker
    Liebe Leute, meint ihr ernsthaft, diejenigen, die auf Altmetalle oder Zerstörung aus sind bräuchten solche Verzeichnisse? Die finden ihre Ziele auch so. Und dass an jeder Location gleich Massen auftauchen, wenn sie mal publiziert wird ist wohl auch nur ein Märchen. Oder hat es schonmal jemand erlebt? Dass Location wie Beelitz so überlaufen sind, liegt wohl vielmehr am Mangel an bekannten Alterntiven, wären diese bekannt und zugänglich würde sich die „Masse“ verteilen. Die Einwände gegen veröffentlichungen kommen doch wohl eher aus dem Gedanken der Exklusivität, die verlorengehen könnte. Welch ein Schatz solch eine Location sein muss …

  11. ReplyLost Places - Schönheit des Verfalls

    Schön, dass es diesen Bericht gibt. Ich wünsche mir auch, dass dieses Sujet der Fotografie weiter an Bedeutung gewinnt.
    Und wenn hier eine Kombination mit Geocaching für eine weitere Erhöhung des Bekanntheitsgrades sorgt – umso besser.
    Ich bin der Überzeugung, dass mit steigendem öffentlichen Interesse auch mehr für den Erhalt der Lost Places getan wird. Egoistischer Geheimhaltung der Locations kann ich nichts abgewinnen.
    Deshalb werden auch bei mir auf http://marodes.de nach und nach die Koordinaten und ggf. vorhandene Geocaches veröffentlicht.

    Grüße
    Marc

  12. ReplyLichtjäger

    @ marc (marodes.de)
    Vielleicht sollte man sich ja einfach mal zusammen schliessen und austauschen und gemeinsam als „Nestbeschmutzer“ publizieren. Sozusagen als „Interessenverband“. 😉
    Denn je mehr Locations bekannt werden, desto mehr Locations stehen zur Verfügung um die angeblichen Massen der Knipser aufzunehmen. und die Leute kapieren endlich, dass ausser den von ihnen ach so streng behüteten Locations tatsächlich noch anderes auf diesem Planeten gibt.
    Daher … auch auf http://www.fotolocations.de gibt es Koordinaten, Beschreibungen und … wenn sie jemand nennt gerne auch Caches in der Nähe.

    Gruß,
    Stefan

  13. Pingback: Hasencore » Blog Archiv » Kurze und Lange

  14. ReplyMark

    Ja,diese Fotolocations sind echt schön. Ich möchte auch etwas Ungewöhnliches besuchen und dann viele Fotos schiessen.

  15. Replydr_megavolt

    @ Christian:

    > Mhm, also: Ich selber bin sowohl Geocacher als auch Hobby-Fotograf, und
    > wollte nur in die Runde werfen, das wir Geocacher auch ganz gern unsere
    > Ruhe haben wollen, gerade wenn es sich bei nem LP z.B. um nen
    > Mehrstündigen Multi-Cache handelt.

    > Das soll jetzt nicht heißen das man keine LPs aus Geocaching.com
    > extrahieren sollte, nur wäre es halt auch irgendwie doof wenn ein guter LP
    > eigentlich irgendwann garnicht mehr “Lost” ist weil sich am WE dort 50
    > Menschen herum treiben.

    Christian, ich betreibe auch beide Hobbies, und aus meiner Erfahrung ist an den Orten, die auch eine Dose beherbergen, eher von einer Störung durch Cachermassen auszugehen als Fotografen. Ich habe auch nicht selten den Eindruck, daß Fotografen sich an solchen Orten respektvoller verhalten als manch einer der „Powercacher“, die am gleichen Tag noch 20 andere Dosen vorhaben und sich entsprechend über das Gelände bewegen, von den paramilitärisch auftretenden Cachertypen ganz abgesehen.
    In den wenigsten Fällen dürfte das Ausknobeln bzw. Entdecken einer solchen Location auf Cachermist gewachsen sein, meist waren andere vorher da und haben das irgendwo im Netz publiziert.

    Roland

  16. ReplySomethingDiabolical

    also ich für meine fälle bin reiner hobbyfotograf, aber ich denke das es keine probleme geben sollte „friedlich miteinander auszukommen.
    klar als fototgraf ist man auh daran interessiert die locations so geheim wie möglich zu halten aber früher oder später werden die lp auch von anderen gefunden und da ist immer jemand dabei der sie rausposaunt. versteht mich jetzt nicht falsch ich bin der letzte der sagt „das ist jetzt mein lp und den verrate ich euch jetzt nicht“. aber ist schon komisch, wenn man bei einer begehung noch 2 andere gruppen von fotografen a 7 mann trifft(ist mir schon passiert).
    also um jetzt zu einem schluss zu kommen solange nicht sinnloser zerstörungswut gefrönt wird is das alles kein problem.

    man sieht sich ;p

  17. ReplyTobias

    Schöner Artikel, hab den gerade mal verlinkt – ich finde auch das Entdecken schöner Orte beim Geocaching sehr interessant … was sich natürlich auch in der Landart nieder schlägt bzw. legt oder stapelt ;O)

  18. Pingback: Websternchen für 1. August 2008 | YourStern

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  21. ReplyCarlo Schüller

    Ja, die Suche nach der passenden Location ist immer sehr zeitraubend wenn man etwas einmaliges sucht. Der Drang etwas neues und einmaliges zu finden widerspricht natürlich dem Sammeln von Locations auf einer Website. Fabrikhallen sollte man sowieso meiden, da wurde schon so viel fotografiert.

  22. ReplyAlexander Breitenbach

    Werte Kolleginnen/ Kollegen,

    es wurde ja schon eine Menge geschrieben über „lost places“, ich will nur noch einen Aspekt hinzufügen, den wir nicht vernachlässgen sollten. Ich hörte vor einigen Tagen ein Podcast von Lenswork. Der Herausgeber Brooks Jensson sprach darin über die Kriterien, die sie in der Redaktion anlegen an die zur Veröffentlichung eingereichten Arbeiten. Fotos von Lost Places haben einen recht niedrigen Stellenwert, weil, wie er sagte, es in der Regel wenig Anstrengung verursacht, dort zu fotografieren. Es seien keine Releases einzuholen und diese Arbeiten sind recht häufig.
    Mich faszinieren diese Orte auch, aber vielleicht ist es an der Zeit, mal wieder gegen den Trend zu schwimmen. Nur als Anregung (für mich natürlich auch)
    🙂

    Alexander

  23. Replyhowi

    ich hab jetzt nicht alle Kommentare gelesen, drum bitte ich um Entschuldigung, falls folgendes schon bemerkt wurde:
    In der Zeile „und in diesem Projekt sind über 1.200 Standorte …“, gemeint ist damit 4-lagig-deluxe.de führt der Link ins Nirvana – offensichtlich gibt’s die Seite nicht mehr.

  24. ReplyFrank

    Den Reiz eines Lost Places für Modelshootings kann ich nur bestätigen. 😉
    Aber selbst ohne Model ist es faszinierend stundenlang durch eine Location zu wandern und den Zerfall zu dokumentieren.
    Urban Exploring wie es korrekterweise heißt, spielt seit etwas über einem Jahr eine gewichtige Rolle während meiner Freizeit, die ich mit ein paar Freunden auslebe.
    Wer möchte kann sich ja mal von den Locations verzaubern lassen …….. http://www.urban-aix.de 😉

  25. ReplyHolger Reich

    Wer reichlich sät, wird auch reichlich ernten. Also laßt uns unsere „Geheimnisse“ teilen. denn geheim ist kein Ort, nur vllt nicht jedem bekannt.

    lg

    Holger Reich, Der Wupperfotogarf 🙂

  26. Pingback: Dosenfischen: Geocaching-Podcast 199i › Geocaching-Podcast Dosenfischer

  27. ReplyMatthias Weggel

    Also ich kann natürlich nicht für andere Fotografen sprechen und – sicher gibt’s auch Idioten unserer Zunft. Ich lege aber für die Mehrzahl meiner Kollegen und mich die Hand in’s Feuer, dass wir Locations als solche unberührt lassen.

    Ich für meinen Teil bin auf eine gute Location, gerade auch in der People- und Lifestylefotografie, angewiesen.

    Wie käme ich also dazu, eine tolle Location zu verunstalten oder gar zu zerstören?

  28. ReplyPom

    Wäre Geocaching eine Schnitzeljagd oder Schatzsuche, würde es „Schnitzeljagd“ oder „Schatzsuche“ heißen, nicht „geocaching“.

    Ahoi!

  29. ReplyBen

    Der Artikel ist zwar schon etwas älter, dennoch ist das Thema zeitlos, wie ich finde. Die Problematik des Massentourismus in den Locations begann, als die ersten Bilder im Internet auftauchten.
    Aber es gibt, wie bei allem, Vor- und Nachteile. So finden Fotografen dadurch leichter „neue“ Locations und können diese nutzen. Jeder entscheidet für sich, was er mit den Informationen macht.
    Es bleibt nur zu wünschen, dass das Handeln gut überlegt ist und derjenige weiß was er damit anstellen kann.
    Grüße,
    Ben

  30. ReplyAlois

    Hallo zusammen,

    ein sehr guter Artikel.
    Ich habe ein neues Forum ins Leben gerufen. Dort könnenen sich interessierte User über Fotolocations in Deutschland austauschen. Die Adresse lautet: http://place.photography/

    Ich freue mich auf euere Besuche.

    LG Alois

  31. ReplyStefan

    Moin zusammen.

    Um da zunächst auch noch was zu zu sagen: ich denke nicht dass Vandalen und Schrotthändler bzw. Diebe ausgerechnet durch einen Fotoblog auf die entsprechenden Locations kommen. Wenn, dann kennen die doch auch die entsprechenden Geocaching-Seiten.

    EIn ganz anderes Problem sehe ich in der Rechtlichen Lage. Die Lost Places sind meistens Privatgelände und damit ist im Zweifelsfall schon das Betreten eine rechtliche Grauzone, schwierig wird es beim fotografieren, ganz besonders dann, wenn man die Fotos auch noch (kommerziell) veröffentlichen möchte.

    Ein Geocacher (ist das so richtig?) kommt auf das Gelände, sucht da den Schatz und verschwindet wieder, ohne großes aufsehen zu erregen. Ein Fotograf macht aber ja sozusagen Beweisbilder davon, dass er da war, wo er eigentlich nicht hätte sein dürfen. Nicht nur, dass dadurch der Eigentümer vielleicht die Löcher im Zaun schließt oder einen Wachdienst Engagiert, es kann auch richtig Ärger geben, wenn man die Bilder ohne Erlaubniss benutzt. Besonders bei einer kommerziellen Verwendung wollen die Eigentümer oft mitverdienen.

  32. ReplyTIm Wessel

    Hallo,

    auch ich möchte hier meinen Senf dazugeben. Das mit dem Lost Places kann ich halbwegs nach vollziehen. Wenn Sie aber ein Geheimnis bleiben, werden Sie doch vergessen und jung Fotografen haben es Schwer in diesem Bereich hinein zukommen. Schade! Ich glaube auch nicht, dass die gelangweilten Jugendlichen diese Plattformen nutzen. Mann kann ja fast jeden Ort finden dank Facebook und Google finden.

    Ich habe daher einen anderen Ansatz. Meine Plattform (https://www.fotoorte.de) ist eine geschlossene Community. Mann muss sich registrieren um die Orte zu sehen. Ausserdem haben wir es direkt Programmiert und auf Performance ausgelegt (Kein Joomla, WordPress und Co). Sicherheit ist auch sehr entscheidend. Wo ich auch noch bedenken habe, ist das mit den Nutzungsrechten. Bei den Sozialmedia Plattformen gibt man seine Nutzungsrechte der Bilder ab. Google ist Öffentlich und jeder könnte die Bilder Kopieren. Ausserdem ist es mit den Bildrechten so eine Sache. Öffentliches Gebäude, Denkmäler, Parks, Privatgrundstücke. Ein Beispiel: Den Eiffelturm

    So eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben 😀
    Es gibt auch ein iPhone APP für unterwegs 😀

    Vielleicht ist es ein Ansatz oder ich habe sinnlos viel arbeit reingesteckt.
    Über ein Feedback würde ich mich Freuen!

    Gruß
    Tim Wessel

  33. Pingback: 5 kreative Wege um neue Locations zum Fotografieren zu finden

  34. ReplySebastian

    Ich habe auch oft im Internet nach interessanten Locations gesucht und bin dabei natürlich auch auf die Geocacher gestoßen. Jenseits der Lost Places gibt es aber auch unendlich viele Motive, die man auf legalem Weg fotografieren kann.

    Klar, selbst entdecken ist immer am Schönsten. Aber ich hole mir auch gern Inspirationen im Netz oder in Reiseführern und habe mir deshalb immer eine Webseite gewünscht, die genau das abdeckt. Gab es aber nicht, also habe ich selbst eine gebaut: http://www.22places.de. Auf der Plattform kann man sich kostenlos anmelden und selbst neue Locations anlegen. Es wird auch in den ersten Wochen schon sehr gut angenommen.

    Lost Places sind kaum dabei, das ist aber auch in Ordnung. Dafür gibt es schließlich genügend spezielle Plattformen.

  35. ReplyMark Fischer

    Gute Tips, werde mich bei meiner nächsten Fototour auf jeden Fall daran orientieren!
    Im Jahr 2015 soll auch ein neuer Dienst online gehen namens Spotr.to, auf welchem man sich online über Orte zum Fotografieren informieren kann.

  36. ReplyLars

    Wenn gleich schon ein älterer Post, sind hier ja ein paar schöne Linktipps mit dabei. Cool! Ich sammel ja immer Tipps zu Fotolocations und insbesondere Lost Places hier auf meinem Blog http://ig-fotografie.de/tag/lost-places – daher freu ich mich immer über solche Beiträge zum stöbern! Gerade, wenn es mal Lost Places außerhalb Berlins sind 🙂 Würd mich interessieren wann spotr online geht. Auf der Seite steht noch Beta.
    Liebe Grüße
    Lars

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