Snapchat: Die 3 größten Irrtümer widerlegt

Snapchat: Die 3 größten Irrtümer widerlegt


Glaubt man den Internet Marketing Gurus, ist Snapchat das nächste große Ding und wird in Zukunft immer wichtiger.

Kurz gesagt ist Snapchat eine Social Media Plattform, über die man Fotos und kurze Videoschnipsel verbreiten kann. Diese Fotos und Videos sind sehr aktuell, weil sie kurz nach der Aufnahme bereits gepostet werden. Du kannst über Snapchat also am Tagesablauf anderer Menschen teilhaben.

Ich bin seit etwa einem halben Jahr angemeldet, beschäftige mich aber erst seit etwa 4 Wochen näher damit. Ich habe mir noch kein abschließendes Urteil gebildet, möchte aber von meinen ersten Erkenntnissen berichten, indem ich auf die drei häufigsten Kritikpunkte eingehe:

1. Snapchat hat keinen Nutzwert

Auf den ersten Blick sieht das tatsächlich so aus.

Aber: Big Brother hat auch keinen Nutzwert, ist aber sehr erfolgreich.

Snapchat hat einige Gemeinsamkeiten mit der Sendung „Big Brother“. Allerdings kannst Du Dir selber aussuchen, wer in „Deinem“ Snapchat-Haus einziehen soll und wessen Erlebnisse Du mitverfolgst.

Und wenn der Mensch nichts Interessantes von sich zeigt, sondern jeden Tag nur sein Mittagessen postet, dann schmeisst Du ihn eben wieder aus Deinem Big Brother äh … Snapchat Haus heraus.

Der Nutzwert für Konsumenten liegt also darin, unterhalten zu werden und Einblicke in das Leben anderer Menschen zu bekommen.

Diejenigen, die Inhalte posten, können eine Reichweite aufbauen, wenn sie interessante Sachen von sich geben. Über diese Reichwerte bauen sie ihre Marke auf und erreichen ihren Zielgruppe. Und zwar sehr direkt und ohne große Umwege.

2. Snapchat ist schwierig zu verstehen

Die Bedienung von Snapchat ist erst einmal ungewohnt. Wenn man sich aber damit beschäftigt, versteht man es sehr schnell und merkt, dass die Bedienung eigentlich ziemlich einfach ist.

Daher hier eine Kurz-Einführung:

Einstiegs-Bildschirm (Kamera)

Beim Start von Snapchat wird sofort die Kamera an Deinem Handy eingeschaltet und Du kannst entweder ein Foto machen, indem Du auf den Auslöser drückst, oder einen kurzen Videofilm, indem Du etwas länger auf den Auslöser drückst.

Keine Angst, das bekommt noch niemand zu sehen.

Anschließend entscheidest Du, was Du mit diesem Foto / Video machen möchtest: Du schickst es entweder an einen von Deinen Freunden oder an Deine „Geschichte“.

Die „Geschichte“ ist die Sammlung aller öffentlichen Fotos und Videos, die Du während eines Tages erstellt hast.

Alles, was Du an Deine „Geschichte“ schickst, kann von anderen Leuten gesehen werden.

snapchat

Dein Profil

Dein Profil befindet sich „über“ dem Einstiegsbildschirm. Du kommst dahin, indem Du das Profil nach unten wischt. Über das Profilfenster kannst Du unter anderem neue Freunde adden, indem Du ihren Snapcode (dieses lustige gelbe Muster mit den Löchern, siehe das Artikelbild zu diesem Beitrag) fotografierst.

Posteingang

Der Posteingang befindet sich „links“ neben dem Einstiegsbildschirm. Du kann dieses Fenster ebenfalls herwischen. Dort kannst Du private Chats mit Deinen Freunden halten.

Geschichten-Fenster

Die Geschichten Deiner Freunde (und natürlich Deine eigene) befindet sicht „rechts“ neben dem Einstiegsfenster. Wie Du dahin kommst, hast Du Dir jetzt wahrscheinlicht gedacht: Durch Wischen.

Das sind eigentlich schon die wichtigsten Dinge.

Wenn Du mehr wissen möchtest, lies das eBook snapmeifyoucan oder schau das Video von Calvin an.

3. Dein Content verschwindet

Oft kritisiert wird, dass der „mühsam“ erstellte Content nach 24 Stunden wieder verschwindet.

Das stimmt allerdings so nicht unbedingt: Du kannst Deine Geschichte (oder auch einzelne Inhalte davon) jederzeit sichern / herunterladen und bespielsweise auf Facebook posten.

Wenn Du also einen interessanten Tag gehabt hast, postest Du Deine Geschichte als VLOG auf Facebook. Und dieser Videoblog entsteht automatisch aus Deinen Schipseln, die den Tag über entstanden sind, ganz ohne dass Du irgendwelchen Videoschnittprogramme nutzen müsstest. Natürlich kannst Du einzelne misslungene Elemente nachträglich aus Deiner Geschichte entfernen.

Mein Fazit

Jede neue Social Media Plattform braucht eine gewisse Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat. Das ging mir mit Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram auch nicht anders.

Die Frage, ob sich Snapchat durchsetzt, stellt sich nicht, denn es hat sich längst durchgesetzt.

Ob ich selber es langfristig nutzen werden, wird sich zeigen. Im Moment finde ich es ganz spannend 😉

Daher freue ich mich, wenn Ihr mir auf Snapchat folgt!

Und mich interessiert Eure eigene Einschätzung über Snapchat. Schreibt doch mal in die Kommentare, was ihr davon haltet. Danke.

Ich arbeite als Porträt- und Unternehmens-Fotograf und führe ein Fotostudio in Heidelberg. Außerdem biete ich Coachings und Trainings zu den Themen Fotografen-Marketing und Photobusiness an. Mehr

2 comments

  1. ReplySven

    Ja, man könnte sein richtiges Leben interessant und sinnvoll gestalten, statt das langweilige, weil meist virtuelles Leben allen anderen anzutun.

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