fotoPRO – Eine neue Zeitschrift für Profi Fotografen

fotoPRO – Eine neue Zeitschrift für Profi Fotografen

Der Markt an Fotozeitschriften ist ziemlich groß, fast unüberschaubar und es kommen immer wieder neue Titel auf den Markt. Wenn ich versuche, mir in einem Bahnhofs- oder Flughafen-Zeitschriftenladen einen aktuellen Überblick zu verschaffen, bin ich regelmäßig erstaunt, was es dort alles zu kaufen gibt.

Mein Eindruck: Vom Inhalt her unterscheiden sich die meisten Publikationen nicht sonderlich. Und die beliebten Themen wiederholen sich auch regelmäßig, ohne dass wirklich ein neuer Aspekt hinzukommen würde. Das hat bei mir selber dazu geführt, dass ich kaum noch Foto-Zeitschriften lese.

Jetzt ist mit „fotoPRO“ ein neuer Titel auf dem Markt, der zumindest inhaltlich eine neue Seite aufschlägt. Das Heft bezeichnet sich als „DAS Magazin für Profi-Fotografen“ um dann zu versprechen: „Start ins Foto-Business! Schritt für Schritt zum Erfolg“.

Schon an dieser Titelwahl merkt man, dass die Zielgruppe eher Semi-Profis und Einsteiger in die Berufsfotografie und nicht langjährige Profis sind.

Da ich selber einen kleinen Artikel beigesteuert habe, bekam ich in den letzten Tagen ein Referenzexemplar geschickt und habe die Beiträge der anderen Autoren sehr interessiert gelesen. Die Artikel sind durchwegs spannend und informativ.

Es geht vor allem um die Arbeit als Berufsfotograf und dabei nur sehr wenig um das Thema Fototechnik. Zu Wort kommen vor allem Fotografen, die tatsächlich erfolgreich ihr Business bestreiten. Das finde ich ein überzeugendes Konzept.

Ich kann die Zeitschrift also nur empfehlen und hoffe, dass sie sich am Markt etablieren kann.

Wer die fotoPRO an seinem eigenen Kiosk nicht vorfindet, kann sie hier bestellen.

Ich arbeite als Porträt- und Unternehmens-Fotograf und führe ein Fotostudio in Heidelberg. Außerdem biete ich Coachings und Trainings zu den Themen Fotografen-Marketing und Photobusiness an. Mehr

13 comments

  1. Pingback: Kunden und ihre Bedürfnisse | Porträt-Fotograf Heidelberg Michael Omori Kirchner

  2. ReplyDaniel Bierstedt

    Hallo,

    vielen Dank für den Tipp. Anscheinend habe ich die gleichen Gedanken dazu wie du, weshalb ich mir vor ein paar Tagen die „digit“ zur Probe bestellt habe. Auch sehr gut, aber eher technisch orientiert. Trotzdem nicht der ewig gleiche Einheitsbrei für Einsteiger, sondern tiefer gehend.

    Wenn ich es mir recht überlege, probiere ich die fotopro am besten auch mal.

    Daniel

  3. ReplyMarkus

    Ich habe es aufgegeben. In den letzten Jahre wollte ich mein Knowhow über Zeitung lesen etwas auf dem laufenden Stand halten und wurde durch die Bank weg enttäuscht und hatte nicht das Gefühl, eine Zeitung gefunden zu haben, die mir wirklich etwas gebracht hätte.
    Mein Ausweg ist das Lesen von interessanten FotoBlogs (wie dieser hier). Wenn man seit Ewigkeiten fotografiert braucht man meist nur ein Bild über das man nachdenken kann, also einen Anstoß und wie man dann zu dem Ergebnis kommt, ist meist auch bald erschlossen. Dann sind noch die Beiträge interessant, wie es jemand anderes macht, wobei sich hier niemand so genau in die Tasche schauen lässt, was ja auch völlig verständlich und in Ordnung ist.
    Fertig..die Titel immer mit Profi zu schmücken und dann doch eher „Belichtung richtig einstellen“ finde ich fast schon lächerlich. Mir würden auch eher zwei Leittehmen und eine Rubrik Interessantes reichen und das gern nur alle 4/8 Wochen. Der Preis für das Magazin wäre dann schon fast egal.

    Nix für Fotografen, aber für CrossCompetenceGenerals: das Magazin von t3n ist eine nette Ergänzung.

  4. ReplyRalf H. Badera

    „Schritt für Schritt zum Profi“, dazu noch aus dem CHIP-Verlag – da klingeln bei mir alle Alarmglocken. So wie eigentlich immer, wenn ich im Zeitschriftenbereich was von „digital“, „Profi“, „geheim“ und „Tipps“ lese. Auch die Titulierung Ondros als Deutschlands besten Hochzeitsfotografen finde ich zu plakativ (und auch falsch), aber irgendwie muss man wohl Aufmerksamkeit erzeugen.
    Mehr Profit mit Naturfotos – das wäre mal interessant, angesichts der Massen an tollen Stockfotos in dem Bereich.
    Mal schauen. Falls ich das Heft in der Zeitschriftenecke finden sollte (zum Bahnhofskiosk komme ich seit Anfang des Jahres nicht mehr regelmäßig)), werfe ich mal einen Blick hinein. Richtig neugierig darauf bin ich nicht gerade.
    Aber immerhin keine weitere Technik-Foto-Zeitschrift, was ich sehr begrüße.

  5. ReplyMichael Liebert

    hallo michael

    lese auch nur mehr das „digit“ regelmäßig;
    werde mir aber das fotoPRO mal runter laden, mal sehen … das cover verspricht einmal nicht zu viel.

    lg michael

  6. ReplySascha Moll

    Ich habe mir die Zeitung aufgrund des Artikel über Ricardo Fassili gekauft, dessen Arbeit ich sehr schätze.

    Leider war der Kauf (erwartbar) rausgeworfenes Geld. Alle Beiträge sind total oberflächlich, teilweise mit Falschinformationen (kürzeste Belichtungszeit bei Video 1/50 Sekunde – soso…).

    Mit einer Google-Suche findet man zu allen Themen tiefergehende und kostenlose Infos im Netz. Wozu dann Geld für eine Zeitschrift ausgeben?

  7. ReplyBeat Bregenzer

    Hallo Michael,
    Danke fuer den Tipp fuer die Foto-Zeitschrift.

    Ich wollte mir die Zeitschrift am Kiosk kaufen, da ich mir sowas lieber auf dem Papier anschaue.
    Leider gibt es diese in der Schweiz nicht zu kaufen.
    Kannst du mir sagen, ob es die Zeitschrift allg. nur in Deutschland gibt oder ich mir einfach einen anderen Kios suchen muss.
    LG
    Beat

  8. ReplyJoshua Sonnen

    Hab sie auch letztens im Laden gesehen und sie mir sofort gekauft. Sie hat mich nicht vom Hocker gehauen, trotsdem fand ich sie gut und interessant und werde sie mir wohl nochmal kaufen, wenn die nächste Ausgabe rauskommt.

  9. ReplyDaniel Hamann

    Hab gerade die digitale Ausgabe gekauft – tolle Sache soweit… aber dafür gleich mal 4 Mails auf einmal von Chip im Postfach gehabt… Das geht doch smarter – oder?

    Gruß
    Daniel

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