Neu: Canon 7D Spiegelreflexkamera
Die neue Spiegelreflexkamera aus dem Hause Canon heißt EOS 7D und ist zwischen den Modellen EOS 50D und EOS 5D Mark II positioniert. Die EOS 7D liefert hochauflösende Bilder UND sie ist schnell dabei: 18 Megapixel auf einem APS-C-CMOS-Sensor bei acht Bildern pro Sekunde, 126 JPGs oder 15 RAW-Bilder in Folge. Das sind Werte für Berufsfotografen und ambitionierte Amateure und genau die sind es, deren Meinungen und Anregungen Canon vor der Entwicklung der neuen Kamera eingeholt hat. Im Full-HD-Movie-Modus ist jetzt, ebenfalls entsprechend des Feedbacks der Anwender, die Bildfrequenz einstellbar. 1.649 Euro lautet die unverbindliche Preisempfehlung von Canon. Ab Anfang Oktober 2009 ist die Neue im Handel zu haben.
Weitere Informationen bei Canon
| Tweet |
|










Ich frage mich immer, welche Amateure / Profis die bei Canon gefragt haben. An mich sind die noch nie heran getreten…
Aber eigentlich… wer braucht diese Kamera?! Die 50D mit 6,3 B/s und ihren 15 Mio Pixeln ist doch für die Pressearbeit (ich denke hier hauptsächlich an Sportaufnahmen) völlig ausreichend. Diese hohe Auflösung wird doch im Zeitungsdruck normalerweise überhaupt nicht benötigt. Full-HD-Movies sind bei der angestrebten Klientel auch nicht wirklich notwendig. Und wer hauptberuflich als Pressefotograf arbeitet, wird dann doch sowieso eher auf eine EOS 1D MkIII zurückgreifen. Oder – wenn man die Auflösung braucht – auf eine EOS 1Ds MkIII.
In meinen Augen eine Kamera “nice to have”, damit sich die sogenannten “ambitionierten Hobbyfotografen” dann auch mal eine Canoen EOS im einstelligen Modellbereich zulegen können. So gesehen ist das markttechnisch vielleicht sogar noch zu verstehen.
Für mich ein wichtiges Feature der 7D: 15 Kreuzsensoren und damit deutlich mehr, als 50D und 5DII zu bieten haben.
Aber ich sehe das genauso wie Du: Irgendwie ist die 7D eine Kamera, die in dieser Form nicht dringend erforderlich gewesen wäre.
Gruß Michael
“In meinen Augen eine Kamera “nice to have”, damit sich die sogenannten “ambitionierten Hobbyfotografen” dann auch mal eine Canoen EOS im einstelligen Modellbereich zulegen können. So gesehen ist das markttechnisch vielleicht sogar noch zu verstehen.”
Sehe ich auch so.
Aber am besten gefällt mir die Marketingstrategie von Canon – jetzt werden viele Hobbyfotografen mit zweistelligen Bodys auf die 7D umsteigen. Das bringt Canon dann bei den Early Adopters den doppelten Umsatz – wer z.B. auf eine 50D umsteigen will, muss rund 800,– bezahlen, die 7D wird am Anfang (besonders wenn Canon sie so knapp hält wie die 5D Mk2) rund 1600,– kosten. Vielleicht wird der Preis auch kaum abbröckeln – siehe 5D Mk2.
Und viele gezeigte Bilder in den diversen Foren werden auch mit dieser Kamera inhaltlich und gestalterisch auch nicht besser werden. Manchen “Usern” würde der Kauf einer 50D und zusätzlich der Besuch von ein paar GUTEN Fotoseminaren mehr bringen, als der Kauf einer 7D.
Positiv sehe ich an der 7D dass Canon scheinbar in paar Hausaufgaben gemacht hat – die neuen Features werden sicher auch in andere Modelle einfließen. Da hat sich Canon scheinbar mal auf den Hosenboden gesetzt – vielleicht den Verkaufszahlen des gelben Mitbewerbers geschuldet?
Das neue Macro gefällt mir – ich würde es aber eher für Portraits nutzen. 100 mm Brennweite mit IS wären eine gute Ergänzung zu meinem 50′er Macro – meiner Lieblingsoptik.
Nächtliche Grüße
Olaf
na endlich mal, wir schreiben 2oo9 und canon bringt eine slr mit einem sucher von 100%, es fehlt nur mehr der 24 mal 36 sensor, und dann is die camera perfect…
Mehr Belichtungsmessfelder (63), großer Sucher, 19 Kreuzsensoren, anscheined besseres Rauschverhalten als die 50d, integrierter Speedlite Transmitter !!! , Lichtdurchlässiger Lcd im Sucher der einblenden von Unterschiedlichichen Rastern ermöglicht (z.B. Wasserwage), …. usw.
Meiner Meinung nach hat diese Kamera schon eine Daseinsberechtigung.
Und nicht zu vergessen hat Canon der 7D eine Art von Abdichtung light verpasst.
Mfg Realstibo
na ja ob es wirklich so wichtig war diese Spielzeug auf den Markt zu bringen ich muss es auch bezweifeln.Die einstelligen Kameras von Canon waren alle im Vollformat,ob diese es auch ist konnte ich nirgendwo nachlesen.
Und ja wenn sich manch Hobby Amateur und “Profi” das Geld in diverse Workshops investiert,Er hätte an sich dann wohl mehr davon.Ich habe noch immer die Minolta Dynax 7d 6,1 Mp´s und die genügt mir voll und ganz,und wenn ich mal größere Bilder brauche kann ich dabei auch keine Probleme vorstellen.
Aber jedem das seine,ich selber investiere das Geld erst mal in Fachliteratur und andere Dinge die mir helfen das meine Bilder besser werden.Denn nicht die Kamera macht das Bild sondern das Wesen dahinter.
[I]“Die einstelligen Kameras von Canon waren alle im Vollformat,ob diese es auch ist konnte ich nirgendwo nachlesen.”[/I]
Naja….stimmt nicht ganz. Canon baut bei den einstelligen VF und APS-H Sensoren.
[I]“Und ja wenn sich manch Hobby Amateur und “Profi” das Geld in diverse Workshops investiert,Er hätte an sich dann wohl mehr davon.”[/I]
Da stimme ich dir absolut zu!
Feiertägliche Grüße
Olaf
Na, und wie die Kamera notwendig ist – und zwar dringend! Vielleicht nicht für den Fotografen, aber für den Independent Filmemacher wird diese Kamera der neue heilige Gral sein. Die stören sich auch nicht am APS-C, denn Vollformat ist fast schon ein bisserl zu viel wenn es um die heilige Tiefenschärfe geht, APS-C ist da fast mit 35mm identisch (Film nicht Kleinbild, ist ja 90 Grad gedreht!).
Diese Kamera wird die Filmemacherwelt verändern, so wie die 5d Mark II bereits einen Umbruch eingeleitet hat – aber noch nicht abschliessen konnte, weil die 5d Mark auf 30 Bilder/s HD festgelegt war.
Eine Wahnsinnskamera und wahrlich eine Revolution!
Was ich nicht so ganz verstehe: wofür braucht man denn eigentlich nun wirklich so viele AF-Messfelder?
Ich habe von Anfang meiner AF-Fotografie im Sport (Fußball hauptsächlich) nur den einen AF-Punkt in der Mitte benutzt. Fürs ständige Umschalten habe ich keine Zeit – auch wenn ich die Auswahl des AF-Feldes auf das Einstellrad hinten gelegt habe. Bei der Automatik rutschten mir meine Kameras zu oft aus dem Fokus.
Von daher reicht mir persönlich tatsächlich das eine AF-Messfeld völlig aus – ich habe es so gelernt und ich komme so auch sehr schnell klar.
Mag sein, dass das bei anderen Sportarten wirklich Sinn macht (Motorsport vielleicht). Vielleicht muss ich aber auch nur mal die anderen AF-Arten mal austesten…
@ Teatime: Bei der People-Fotografie finde ich ausreichend viele Autofokus-Felder deswegen wichtig, weil ich im Regelfall auf die Augen scharf stellen möchte, und die sind selten in der Mitte des Bildes.
Ich fotografiere parallel mit einer Canon 1er und einer 5er, und die wenigen Autofokusfelder bei der 5er sind wirklich eine Einschränkung, weil man ständig nach dem Scharfstellen des Bildausschnitt neu festlegen muss.
Ich verstehe diese Diskussionen ueberhaupt nicht,
Messfelder hin- und her, ich schalte einfach auf manuell…alte Schule.
Ich vertraue keinem Autozoom.
HD 1080 in 25fps, sehr klares Bild und Farbwiedergabe, perfekt.
Ich arbeite im Filmbereich, diese Kamera wird sich durchsetzen,
genauso wie die 5D MarkII.
Ich habe Kollegen, die drehen Commercials auf 5D MarkII, fuer TV-Res
voellig ausreichend und brillant.
Ich wohne in Asien und hier zind alle verrueckt nach dem Tool, das erste
Batch war innerhalb einer Woche ausverkauft.
Fuer uns “Filmmenschen” zaehlt nicht das Medium, es ist nur Mittel zum Zweck
der Gestaltung, egal ob 8/16mm oder 35mm HD oder Canon.
Die alten Meister hatten damals nur eine Festbrennweite und das wars, der
Rest ist Geschichte.
Ich besorg mir eine.
Tolles Tool!
Die 7 D ist ein Produkt der Marketingabteilung von Canon, um eine Mittelfeld-Kamera anbieten zu können. Das ist ihnen gelungen. Die Kamera läßt technisch kaum Wünsche offen. Eine gute Alternative als 2.Kamera. Die Frage, ob der Markt diese Kamera braucht, ist eher akademisch zu sehen.
Fazit: Wer will der kann, wer nicht will, muß nicht.
Genau besehen braucht die Welt überhaupt keine Kamera… Diesen Beweis hat sie bereits erbracht. Von daher ist die Frage hoch absurd. Braucht die Welt Zahnbürsten, Fahrräder oder Socken? Auch nicht wirklich…
Aber ich denke zuversichtlich, auch die Kameratechnikamateurszene, die sich bei diesen Gelegenheiten jeweils in Szene setzt, kann beruhigt sein: Bei Canon arbeiten durchaus Marketing-Fachkräfte, die in der Lage sind, solche Fragen vor betriebswirtschaftlichen klaren Kennzahlen zu beantworten. Den Kunden könnte es überlassen sein: zu fotografieren! Vielleicht würde sich dann die Fragerichtung verschieben.
so weit ich weiß hat sie viel mehr focussensoren als üblich, also wie bei der 1d… das wäre für mich der haupt grund für die cam.. die 8 bilder je sek sind natürlich auch hammer !
Eine Alternative zur 7D ist doch nur die Mark4.
“Das Geld lieber in Workshops investieren”… Dazu sage ich nur: Selber machen ist besser als zuschauen! Die Workshops bringen dem Veranstalter etwas, nämlich Geld, ansonsten bringen die nix, außer Spass und nette Erlebnisse, von denen man in 10 Jahren schwärmen kann wie die alte Zeit so war…
Nicht jeder(Profi!!) hat das Geld sich gleich eine Mark4 zu kaufen, deshalb ist die 7D sehr gut zum einsteigen…
Ich hätte mir eine 5D Mark2 mit den Featuren der 7D gewünscht, also die 7D im Vollformat.
Die 5D Mark2 besitzt leider keine zeitgemäße Ausstattung, obwohl sie ja relativ neu ist.
Also ich würde Gerne Produktfotografie mit Trachten machen.
Aber auch demnächst Produktvideos
Welche Kamera ist denn nun besser geeignet die 5D oder die modernere 7d bin da hin und hergerissen ???
Gruß Robert
Ich besitze die Canon 7D seit ein paar Wochen und bin sehr zufrieden. Für mich war sie der Wiedereinstieg ins Canon-Lager. Analog hatte ich vor Jahrzehnten mit Canon fotografiert. Dann bin ich vor ein paar Jahren mit einer Minolta 5D ins digitale Lager gewechselt und nun wieder “heimgekehrt”.
Die 7D ist eine tolle Kamera. Für mich perfekt. Die Bedienung ist ein Genuss. Das sie keinen “Vollformat”-Sensor besitzt, war für mich kein Thema. Das gute Rauschverhalten, die hohe Bildgeschwindigkeit, der tolle Sucher, die Möglichkeiten zu Filmaufnahmen und die Konfigurierbarkeit der Kamera sind die wesentlichen Vorzüge (für mich).
Übrigens: Einem Hersteller die oder jene Marketing-Strategie vorzuwerfen ist meines Erachtens, dem Prediger die Predigt vorzuwerfen. Die Kamera hat durchaus ihre Berechtigung am Markt.
Zudem finde ich es etwas schwierig, wenn sich hier die Profis über die “Amateure” hermachen.
Schliesslich sind wir doch alle der Meinung, dass gute Fotos nicht von der Kamera, sondern vom Auge und dem Menschen dahinter abhängig sind, oder? Da kann auch ein Workshop nur ein bisschen Grundwissen vermitteln. Der Rest ist fotografieren und experimentieren.
Ich kann Jan Braband und Sven nur zustimmen,
An mich ist zwar niemand herrangetreten, aber meine wünsche als 40d besitzer / filmfuzzi wurden erhört.
die 7D ermöglicht es zum Beispiel unkompliziert optiken für PL mounts zu verwenden wie sie im filmberreich üblich sind, ein weiterer schritt zum vollwertigen produktionsgerät .
Muss mich wundern, das Entwicklungen die man selbst nicht benötigt als unnütz abgetan werden,
Und auch als billig-hobby-laien-fotograph und laienfilmemacher freu ich mich zum beispiel über einen body den ich sowohl zum spielfildreh als auch zur surfphotographie verwenden kann.
dazu bräuchte ich dann eurer meinung nach eine mark IV und einen mark II?
selbst damit hätte ich nicht das gleiche ergebniss.
tut mir leid aber kein anderer canon body bietet derzeit, ohne betrachtung des preises, dieses featureset in einem gehäuse , eure argumentation ist schlichtweg falsch.
ich hol mir eine 7d ,
meine leben ist mein workshop
falls jemand interesse an einer 40d hat….. ; )
gruss
r_i_o