Babyfotografie
Wichtig ist mir persönlich, nur mit natürlichem Licht zu arbeiten. Meine Termine lege ich nur vormittags und weise auch beim Vorab-Telefongespräch darauf hin, dass viel Licht an diesem Tag wichtig ist. Ganz winzige Babys bewegen sich ja noch nicht soviel, da bekommt man meist ohne Probleme gute Bilder hin.
Bei den größeren, flinken Babys siehts da schon anders raus. Gut ist es, immer eine Alternative anzugeben: Wenn die Sonne scheint: im Park! Wenns mal grauer ist, in der Nähe des größten Fensters oder aber auch draußen! Dort entstehen dann meist auch die energiegeladensten Bilder! Beim Schaukeln, in die Luft werfen, Blümchen pflücken, während im Zuhause selbst alles oft viel weicher und kuscheliger wirkt!
Am Ende ist wichtig, eine gute Mischung aus beidem zu haben, um daraus dann die besten Bilder zu wählen.

Foto: Kerstin Mumm
Ergo: Ich wende mich an alle Fotografen, die sich an dieses Thema herantasten möchten. Und natürlich an alle, die selber Kinder haben, sie aber vielleicht nie wirklich als spannendes Motiv gesehen haben, sondern nur als “normales” Familienmotiv. Nett und süß.
Oft wird vielleicht vergessen, dass Babys schon als winzige Menschen einen eigenen Charakter haben, den es lohnt auf einzigartigen Bildern festzuhalten. Ein Berg, den man fotografiert bleibt bestehen und wird vielleicht in 5 Jahren noch einmal diese besondere Lichtstimmung haben. Man muss nur geduldig warten. Ein Baby oder Kind ist nur einmal in seinem ganzen Leben so, wie es grade ist. Nur einen Sekundenbruchteil davon gilt es, in besonderen Motiven festzuhalten. Es wird nie wieder so lächeln, wie heute. Morgen sieht es schon wieder ganz anders aus!
Babyfotografie ist etwas anderes als normale Porträtfotografie. Das Lächeln eines Babys ist immer echt. Die Stimmung auch. Es ist ein höchst spannendes und auch sensibles Thema, bei dem man sich vielleicht auch selbst ständig fragt: war ich auch mal so? Hab ich dies und das auch mal mit diesen fragenden Augen betrachtet? Wagt Euch heran, ….an die Babys!
Literaturtipps (Amazon)
Babyfotografie
Baby Photography Now!
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Was ist denn das bitte für ein artikel? laberblub, blabla.
Bin von fotografr eigentlich qualitativ bessere Artikel gewöhnt.
In dem Artikel steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern das Umgehen mit der fotografierten Person, in diesem Fall einem Baby. Das ist aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt, der von vielen Fotografen vernachlässigt wird.
Trotzdem danke, Jens, für die Rückmeldung, ich bin auch für negative Kritik offen.
Gruß Omori
Gute Artikel (nicht für “Profis” wie jens, natürlich), für mich aber sehr interessant und hilfreich. Und überhaupt, einfach schöne Text.
im gegensatz zu jens finde ich den artikel gelungen! wie oben bereits geschrieben, es geht um die herangehensweise und den umgang mit den menschen und nicht um die technik.
“”und wie ihr Fotos gelingen, die sich vom Durchschnitt abheben.”"
bitte um entschuldigung, die babybilder heben sich vom durchschnitt ab? von welchem durchschnitt? es handelt sich um suesse babys, aber was ist an den bildern fotografisch wertvoll?
Hallo Stefan,
ich gebe Dir recht, künstlerisch wertvoll sind die Bilder nicht. Sollen sie aber sicher auch gar nicht sein.
Baby- und Kinderfotos sind in der Regel eher kommerziell ausgerichtet auf den Geschmack der Eltern. Aber das, was eigentlich so einfach klingt, ist es eben doch nicht. Ich habe schon einige wirklich stümperhafte kommerzielle Fotografen erlebt, die Kinderfotos angeboten haben.
Daher finde ich die Tipps und die Ergebnisse von Kerstin Mumm durchaus wertvoll, auch wenn ich nach Durchsicht Deines Portfolios verstehen kann, dass Du aus einer ganz anderen fotografischen Ecke kommst.
Gruß Omori
Ich bin zufällig auf diesen Artikel gestoßen. Und ich bin zwar kein Künstler, aber Vater eines kleinen Sohnes. Und ich glaube auch, dass es hier vordergründig nicht um die Kunst geht, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen…-und die sind gelungen dargestellt. ICh habe beileibe schon andere Bilder von Babys gesehen!
Und um auch einmal kritisieren zu dürfen: Meiner Meinung nach sind in den Bildern von Herrn Rohner nur Inzenierungen zu sehen (Nur darum geht es ihm anscheinend). allerdings ohne jegliches Gefühl für irgendetwas. Selbst die Bilder, die Dramatik oder ähnliches symbolisieren sollen, geben nichts wirkliches wider. Meine Frau hat bei den Bildern oft gegrinst (sie ist Kunstwissenschaftlerin) und gemeint: “Naja: DAS hab ich irgendwo anders auch schonmal gesehen! Selbes Bild, allerdings unter einem anderen Namen!” Sie meinte, der Herr Rohner bedient nahezu jedes Klischee, dass es nur gibt! Technisch perfekt. Menschlich ohne Wertung. Und Künstlerisch viel zu oft nachgeahmt und inszeniert (Gibts auch mal “eigene Bilder”? Wo bleibt denn HIER die Kunst???)
Als Vater, der sich für Babyfotografie interessiert zum Artikel, um den es hier ja gehen soll: gelungen und nachvollziehbar! Und vor allem menschlich und interessant. Weiter so, Frau Mumm!
Also ich finde schon das sich die Bilder vom einheits-Baby in Badewanne-Brei unterscheiden. Man sieht deutlich das eine entspannte Atmosphäre war ….
Gute Babyfotos …….