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	<title>Kommentare zu: Vom Fotoamateur zum Profi</title>
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	<description>Magazin für Fotografie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 16:42:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Michael Blate</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-11143</link>
		<dc:creator>Michael Blate</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 09:47:46 +0000</pubDate>
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		<description>Das Resultat ist das, was zählt.
Der Kunde muss zufrieden oder - wie oben schon geschrieben - am besten begeistert von den Aufnahmen sein. Dann ist es egal, ob ich auf Deutsch gesagt ein A...och bin oder nicht. Meine Adresse wird dann weitergeleitet und ich erhalte neue Aufträge.
Es gibt sicherlich vieles das Wichtig ist, um an dieses Ziel zu kommen aber meiner Meinung ist es völlig irrelevant, ob ich diesen Beruf erlernt habe oder nicht.
In allen Berufen erzielen meist die engagierten Amateure welche ihr Hobby mit Leidenschaft und grossem Interesse ausüben die besseren Resultate. Gerade wenn Kreativität eine grosse Rolle spielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Resultat ist das, was zählt.<br />
Der Kunde muss zufrieden oder &#8211; wie oben schon geschrieben &#8211; am besten begeistert von den Aufnahmen sein. Dann ist es egal, ob ich auf Deutsch gesagt ein A&#8230;och bin oder nicht. Meine Adresse wird dann weitergeleitet und ich erhalte neue Aufträge.<br />
Es gibt sicherlich vieles das Wichtig ist, um an dieses Ziel zu kommen aber meiner Meinung ist es völlig irrelevant, ob ich diesen Beruf erlernt habe oder nicht.<br />
In allen Berufen erzielen meist die engagierten Amateure welche ihr Hobby mit Leidenschaft und grossem Interesse ausüben die besseren Resultate. Gerade wenn Kreativität eine grosse Rolle spielt.</p>
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		<title>Von: Der Wunsch Fotograf zu werden lässt mich nicht mehr los! &#124; Magazin für Fotografie</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-10397</link>
		<dc:creator>Der Wunsch Fotograf zu werden lässt mich nicht mehr los! &#124; Magazin für Fotografie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 06:18:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ich habe an dieser Stelle einiges zum Thema geschrieben: http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ich habe an dieser Stelle einiges zum Thema geschrieben: <a href="http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi" rel="nofollow">http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5582</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 23:36:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sprach nicht von der Ausbildung, sondern vom können. Die eine Sache ist, dass es Stoff für die Meisterprüfung ist, die andere ist, ob man später noch damit arbeitet oder es allmählich wieder vergisst. Was weiß ich denn heute noch von all dem vielen Stoff, den ich im Gymnasium gelernt habe? Außerhalb der Bereiche, mit denen ich mich auch noch später befasst habe, praktisch nichts mehr. 
Bereits in der Ausbildung macht es einen Riesenunterschied, ob man Azubi bei einem Fotografen ist, der zumindest gelegentlich mit Fachkameras arbeitet oder, was wohl eher die Regel sein dürfte, bei einem Fotografen, bei dem die Fachkamera allmählich verstaubt, soweit er überhaupt eine besitzt. In unserer pfälzischen Kleinstadt gab es zwei Fotografen die auch ausbildeten, keiner von beiden besaß eine Fachkamera. Vielleicht gab es sowas in der Berufsschule. So wie es damals in der bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie eine Luftbild  Technica gab, die in einer Vitrine stand und an der die Schüler dann auch mal vorbeigeführt wurden. Das war ihre praktische Ausbildung in Luftbildfotografie. In die Hand nehmen durfte sie kein einziger Schüler. Ich hatte mich schließlich mal dort beworben und kannte die Verhältnisse recht gut, später dann sogar noch besser, weil ein Dozent zu meinem engeren Bekanntenkreis gehörte.

@ Olaf:
Es ist ein Irrtum, dass die Fachkamera sich überlebt hätte. In der kreativen Werbefotografie spielt sie nach wie vor eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Beispielsweise wenn es darum geht, wie man eine Schärfenebene quer durch ein Bild laufen lässt. Mach das doch mal mit einer digitalen Kamera. Auch in der Architekturfotografie hat die Fachkamera längst noch nicht ausgedient, obwohl es natürlich im Photoshop, wenn auch mit Qualitätseinbußen inzwischen bequem möglich ist, stürzende Linien nachträglich auszugleichen.

Was wohl eher allmählich vom Markt verschwindet, sind die typischen Mittelformatkameras für das Studio, soweit man sich dafür nicht ein Digitalrückteil anschafft. Das Kleinbildformat hatte schließlich früher im Studio nichts zu suchen. Das Studio war die Domäne der Hasselblad, Rollei oder ab Mitte der 70er der Mamyia RB 67 und einige Jahre später der RZ 67. In punkto einfacher Handhabung trauere ich heute noch meiner geliebten Mamiya nach. Ganz besonders wenn der Autofocus mal wieder nicht so will ich will. Wir einfach war das früher mit der Mittelformatkamera und dem großen Sucherbild. Wie einfach war es, vom Lichtschacht zum Prismenaufsatz zu wechseln und somit für jede Aufnahmesituation gerüstet zu sein. Heute muss ich mich gelegentlichschon  ziemlich verrenken, um so fotografieren zu können, wie es mir früher dank Lichtschacht ganz einfach möglich war. Dabei wäre mir früher als ich noch viel jünger war, dass Verrenken wesentlich leichter gefallen.

Was man allgemein feststellen kann, nicht nur durch Neuordnung der Berufsordnung für Fotografen sondern auch durch die digitale Fotografie, es sind nur noch wenige Auftraggeber bereit, für herausragende Ergebnisse mit Fachkameras das nötige Geld auszugeben. Was insbesondere in der Mittelklasse der Berufsfotografen zu Frustration und gelegentlich auch zur Aufgabe des Berufs führt. Ein früh verstorbener Freund von mir hatte sich auf Architekturfotos insbesondere des Innenraums von Kirchen spezialisiert und konnte bis zum Einzug der digitalen Fotografie sehr gut davon leben. Doch je mehr sich die digitale Fotografie durchsetzte, inklusive Nachbearbeitung im Photoshop, umso weniger Aufträge bekam er. Sein früher Tod ersparte ihm, erleben zu müssen, wie er als einst erfolgreicher Fotograf vielleicht zum Hartz4-Empfänger wird.

Ein ähnliches Phänomen dürfte sich auf dem Modelmarkt breitmachen. Die vielen Mömos drücken gewaltig auf den Preis für die Profis. Obwohl die mindestens 200 neuen Mömos wöchentlich natürlich von einer Karriere als Fotomodell träumen und von den Spitzengagen der Topmodels.

Bildagenturen wie fotolia mit Preisen ab einem Euro machen auch den Markt für Stockfotos allmählich kaputt. Mir ist es noch nicht einmal die Mühe wert, mir zu jedem Foto auch nur sieben verschiedene Suchbegriffe einfallen zu lassen. Nicht für vielleicht fünf Euro pro Jahr, die ich damit vielleicht verdienen könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sprach nicht von der Ausbildung, sondern vom können. Die eine Sache ist, dass es Stoff für die Meisterprüfung ist, die andere ist, ob man später noch damit arbeitet oder es allmählich wieder vergisst. Was weiß ich denn heute noch von all dem vielen Stoff, den ich im Gymnasium gelernt habe? Außerhalb der Bereiche, mit denen ich mich auch noch später befasst habe, praktisch nichts mehr.<br />
Bereits in der Ausbildung macht es einen Riesenunterschied, ob man Azubi bei einem Fotografen ist, der zumindest gelegentlich mit Fachkameras arbeitet oder, was wohl eher die Regel sein dürfte, bei einem Fotografen, bei dem die Fachkamera allmählich verstaubt, soweit er überhaupt eine besitzt. In unserer pfälzischen Kleinstadt gab es zwei Fotografen die auch ausbildeten, keiner von beiden besaß eine Fachkamera. Vielleicht gab es sowas in der Berufsschule. So wie es damals in der bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie eine Luftbild  Technica gab, die in einer Vitrine stand und an der die Schüler dann auch mal vorbeigeführt wurden. Das war ihre praktische Ausbildung in Luftbildfotografie. In die Hand nehmen durfte sie kein einziger Schüler. Ich hatte mich schließlich mal dort beworben und kannte die Verhältnisse recht gut, später dann sogar noch besser, weil ein Dozent zu meinem engeren Bekanntenkreis gehörte.</p>
<p>@ Olaf:<br />
Es ist ein Irrtum, dass die Fachkamera sich überlebt hätte. In der kreativen Werbefotografie spielt sie nach wie vor eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Beispielsweise wenn es darum geht, wie man eine Schärfenebene quer durch ein Bild laufen lässt. Mach das doch mal mit einer digitalen Kamera. Auch in der Architekturfotografie hat die Fachkamera längst noch nicht ausgedient, obwohl es natürlich im Photoshop, wenn auch mit Qualitätseinbußen inzwischen bequem möglich ist, stürzende Linien nachträglich auszugleichen.</p>
<p>Was wohl eher allmählich vom Markt verschwindet, sind die typischen Mittelformatkameras für das Studio, soweit man sich dafür nicht ein Digitalrückteil anschafft. Das Kleinbildformat hatte schließlich früher im Studio nichts zu suchen. Das Studio war die Domäne der Hasselblad, Rollei oder ab Mitte der 70er der Mamyia RB 67 und einige Jahre später der RZ 67. In punkto einfacher Handhabung trauere ich heute noch meiner geliebten Mamiya nach. Ganz besonders wenn der Autofocus mal wieder nicht so will ich will. Wir einfach war das früher mit der Mittelformatkamera und dem großen Sucherbild. Wie einfach war es, vom Lichtschacht zum Prismenaufsatz zu wechseln und somit für jede Aufnahmesituation gerüstet zu sein. Heute muss ich mich gelegentlichschon  ziemlich verrenken, um so fotografieren zu können, wie es mir früher dank Lichtschacht ganz einfach möglich war. Dabei wäre mir früher als ich noch viel jünger war, dass Verrenken wesentlich leichter gefallen.</p>
<p>Was man allgemein feststellen kann, nicht nur durch Neuordnung der Berufsordnung für Fotografen sondern auch durch die digitale Fotografie, es sind nur noch wenige Auftraggeber bereit, für herausragende Ergebnisse mit Fachkameras das nötige Geld auszugeben. Was insbesondere in der Mittelklasse der Berufsfotografen zu Frustration und gelegentlich auch zur Aufgabe des Berufs führt. Ein früh verstorbener Freund von mir hatte sich auf Architekturfotos insbesondere des Innenraums von Kirchen spezialisiert und konnte bis zum Einzug der digitalen Fotografie sehr gut davon leben. Doch je mehr sich die digitale Fotografie durchsetzte, inklusive Nachbearbeitung im Photoshop, umso weniger Aufträge bekam er. Sein früher Tod ersparte ihm, erleben zu müssen, wie er als einst erfolgreicher Fotograf vielleicht zum Hartz4-Empfänger wird.</p>
<p>Ein ähnliches Phänomen dürfte sich auf dem Modelmarkt breitmachen. Die vielen Mömos drücken gewaltig auf den Preis für die Profis. Obwohl die mindestens 200 neuen Mömos wöchentlich natürlich von einer Karriere als Fotomodell träumen und von den Spitzengagen der Topmodels.</p>
<p>Bildagenturen wie fotolia mit Preisen ab einem Euro machen auch den Markt für Stockfotos allmählich kaputt. Mir ist es noch nicht einmal die Mühe wert, mir zu jedem Foto auch nur sieben verschiedene Suchbegriffe einfallen zu lassen. Nicht für vielleicht fünf Euro pro Jahr, die ich damit vielleicht verdienen könnte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5570</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 14:11:21 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat Gerhard:
” Dafür kann der Quereinsteiger vielleicht nicht mit einer Großformatkamera stützende Linien ausgleichen, die Schärfeebene exakt definiert an einer Stelle legen usw., doch das dürften auch die wenigsten Fotografenmeister mit Passbildstudio können, weil Großformatkameras in einem Passbildstudio nun mal nicht gerade das übliche Werkzeug sind.”

Das von dir beschriebene ist mitnichten so, denn das arbeiten mit GF gehört nach wie vor zur Fotografenausbildung während der Ausbildung, da dort ja noch nicht feststeht in welchen Bereich der Fotografie man später wechselt.
Und für einen Fotografenmeister gehört es im Rahmen der Meisterschule sowieso dazu, denn er wird darin geprüft!
Also informiere dich doch mal bei einer Meisterschule was gelehrt wird, auch wenn man es heute nicht mehr ???? braucht. ;-)

Gruß frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Gerhard:<br />
” Dafür kann der Quereinsteiger vielleicht nicht mit einer Großformatkamera stützende Linien ausgleichen, die Schärfeebene exakt definiert an einer Stelle legen usw., doch das dürften auch die wenigsten Fotografenmeister mit Passbildstudio können, weil Großformatkameras in einem Passbildstudio nun mal nicht gerade das übliche Werkzeug sind.”</p>
<p>Das von dir beschriebene ist mitnichten so, denn das arbeiten mit GF gehört nach wie vor zur Fotografenausbildung während der Ausbildung, da dort ja noch nicht feststeht in welchen Bereich der Fotografie man später wechselt.<br />
Und für einen Fotografenmeister gehört es im Rahmen der Meisterschule sowieso dazu, denn er wird darin geprüft!<br />
Also informiere dich doch mal bei einer Meisterschule was gelehrt wird, auch wenn man es heute nicht mehr ???? braucht. <img src='http://www.fotografr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruß frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5566</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 08:30:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fotografr.de/?p=125#comment-5566</guid>
		<description>Zitat Gerhard:
&quot;Sie war ebenfalls keine ausgebildete Fotografin und durfte deshalb auch keine Auftragsarbeiten annehmen. Auch nicht als Auftrag der Redaktion.&quot;

Sorry Gerhard, wenn das wirklich so war, hatten aber ein Haufen Leute keine Ahnung von Ihrem Job. ;-)  Pressefotografen/ Bildjournalisten konnten diesen Job schon immer ohne Ausbildung/ Studium ausüben.

Christian hat es ja schon erwähnt - auch früher sind viele Fotografen als Quereinsteiger zur Fotografie gekommen und haben sehr erfolgreich z.B: im Bereich Werbefotografie gearbeitet. Den Kunden  war und ist das vollkommen egal - du bekommst dann Jobs, wenn du die notwendigen Kontakte und eine gute Mappe bzw. Website hast. Problemtisch waren früher nur die &quot;lieben Kollegen&quot; von der Innung - die haben gerne mal der &quot;Konkurrenz&quot; ans Bein gepinkelt.

Zitat Gerhard:
&quot;Auf meiner Webdesign Webseite ist übrigens immer noch einer der Tricks zu lesen, auch wenn es dadurch nie zu einem Auftrag kam. Ich kann keinen Auftrag von Ihnen entgegennehmen, beispielsweise die Geschäftsräume zu fotografieren. Dann muss ich Sie an einen Fotografenmeister weiter verweisen. Doch wenn Sie mir sagen, wenn ich einige gute Fotos von Ihren Geschäftsräumen hätte, dann würden Sie mir die vielleicht abkaufen, dann sieht die Sache ganz anders aus.&quot;

Dieser &quot;Trick&quot; , brauchst du nicht mehr. Nach der Neuordnung des Handwerks 2004 kann man auch ohne jegliche Ausbildung in ALLEN Bereichen der Fotografie arbeiten. Gegebenenfalls ist eine Anmeldung bei der Handwerkskammer notwendig (sofern die ausgeübte fotografische Tätigkeit unter das Handwerksrecht fällt).

Zitat Gerhard:
&quot;Ein wesentlicher Unterschied liegt einfach darin, der Werbefotograf hat ein Tageshonorar, dass er außer bei sehr kleinen Aufträgen grundsätzlich in voller Höhe in Rechnung stellt. Bei Auftragserteilung wird genau definiert, welche Fotos der Fotograf wie machen soll usw. und so fort und außer, die Fotos misslingen durch technische Pannen, ist der Auftraggeber verpflichtet, das vereinbarte Honorar zu zahlen, selbst dann, wenn er mit den Fotos eigentlich nicht zufrieden ist.&quot;

Zum Honorar werden natürlich ggfs. zusätzliche Nutzungsrechte in Rechnung gestellt.
 Selbstverständlich hat jeder Kunde das Recht zur Mängelrüge - das hat nichts mit Handwerk oder Journalismus zu tun. Es liegt aber im Interesse des Fotografen, hier im Vorfeld durch exakte Absprachen und ein gutes Teamwork zum von beiden Seiten gewünschten Ergebnis zu kommen und dadurch Diskussionen hinterher zu vermeiden . 

Zitat Gerhard:
&quot; Dafür kann der Quereinsteiger vielleicht nicht mit einer Großformatkamera stützende Linien ausgleichen, die Schärfeebene exakt definiert an einer Stelle legen usw., doch das dürften auch die wenigsten Fotografenmeister mit Passbildstudio können, weil Großformatkameras in einem Passbildstudio nun mal nicht gerade das übliche Werkzeug sind.&quot;

Interessiert heute kaum noch, selbst in der Architekturfotografie ist der Einsatz von GF selten geworden. Wer aber in diesem Bereich arbeitet, kann auch damit umgehen. 
Heute sind für einen Fotografen tiefgehende Kenntnisse im Fotorecht  oder im Colormanagement wesentlich wichtiger als Kenntnisse im Fachkamerabereich.
Deine Formulierung hört sich so ein bisschen danach an, dass man nur dann ein &quot;richtiger&quot; Fotograf ist, wenn man gelernt hat, an einer Fachkamera rumzuschrauben. Ein &quot;richtiger&quot; Fotograf braucht  vor allen Dingen ein kreatives Händchen, verbunden mit der Fähigkeit seine Fotografie auch immer wieder an die sich ständig verändernden Sichtweisen anzupassen.  Beherrschung der dazu notwendigen Technik ist Basiswissen und gehört natürlich dazu.

Grüße
Olaf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Gerhard:<br />
&#8220;Sie war ebenfalls keine ausgebildete Fotografin und durfte deshalb auch keine Auftragsarbeiten annehmen. Auch nicht als Auftrag der Redaktion.&#8221;</p>
<p>Sorry Gerhard, wenn das wirklich so war, hatten aber ein Haufen Leute keine Ahnung von Ihrem Job. <img src='http://www.fotografr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   Pressefotografen/ Bildjournalisten konnten diesen Job schon immer ohne Ausbildung/ Studium ausüben.</p>
<p>Christian hat es ja schon erwähnt &#8211; auch früher sind viele Fotografen als Quereinsteiger zur Fotografie gekommen und haben sehr erfolgreich z.B: im Bereich Werbefotografie gearbeitet. Den Kunden  war und ist das vollkommen egal &#8211; du bekommst dann Jobs, wenn du die notwendigen Kontakte und eine gute Mappe bzw. Website hast. Problemtisch waren früher nur die &#8220;lieben Kollegen&#8221; von der Innung &#8211; die haben gerne mal der &#8220;Konkurrenz&#8221; ans Bein gepinkelt.</p>
<p>Zitat Gerhard:<br />
&#8220;Auf meiner Webdesign Webseite ist übrigens immer noch einer der Tricks zu lesen, auch wenn es dadurch nie zu einem Auftrag kam. Ich kann keinen Auftrag von Ihnen entgegennehmen, beispielsweise die Geschäftsräume zu fotografieren. Dann muss ich Sie an einen Fotografenmeister weiter verweisen. Doch wenn Sie mir sagen, wenn ich einige gute Fotos von Ihren Geschäftsräumen hätte, dann würden Sie mir die vielleicht abkaufen, dann sieht die Sache ganz anders aus.&#8221;</p>
<p>Dieser &#8220;Trick&#8221; , brauchst du nicht mehr. Nach der Neuordnung des Handwerks 2004 kann man auch ohne jegliche Ausbildung in ALLEN Bereichen der Fotografie arbeiten. Gegebenenfalls ist eine Anmeldung bei der Handwerkskammer notwendig (sofern die ausgeübte fotografische Tätigkeit unter das Handwerksrecht fällt).</p>
<p>Zitat Gerhard:<br />
&#8220;Ein wesentlicher Unterschied liegt einfach darin, der Werbefotograf hat ein Tageshonorar, dass er außer bei sehr kleinen Aufträgen grundsätzlich in voller Höhe in Rechnung stellt. Bei Auftragserteilung wird genau definiert, welche Fotos der Fotograf wie machen soll usw. und so fort und außer, die Fotos misslingen durch technische Pannen, ist der Auftraggeber verpflichtet, das vereinbarte Honorar zu zahlen, selbst dann, wenn er mit den Fotos eigentlich nicht zufrieden ist.&#8221;</p>
<p>Zum Honorar werden natürlich ggfs. zusätzliche Nutzungsrechte in Rechnung gestellt.<br />
 Selbstverständlich hat jeder Kunde das Recht zur Mängelrüge &#8211; das hat nichts mit Handwerk oder Journalismus zu tun. Es liegt aber im Interesse des Fotografen, hier im Vorfeld durch exakte Absprachen und ein gutes Teamwork zum von beiden Seiten gewünschten Ergebnis zu kommen und dadurch Diskussionen hinterher zu vermeiden . </p>
<p>Zitat Gerhard:<br />
&#8221; Dafür kann der Quereinsteiger vielleicht nicht mit einer Großformatkamera stützende Linien ausgleichen, die Schärfeebene exakt definiert an einer Stelle legen usw., doch das dürften auch die wenigsten Fotografenmeister mit Passbildstudio können, weil Großformatkameras in einem Passbildstudio nun mal nicht gerade das übliche Werkzeug sind.&#8221;</p>
<p>Interessiert heute kaum noch, selbst in der Architekturfotografie ist der Einsatz von GF selten geworden. Wer aber in diesem Bereich arbeitet, kann auch damit umgehen.<br />
Heute sind für einen Fotografen tiefgehende Kenntnisse im Fotorecht  oder im Colormanagement wesentlich wichtiger als Kenntnisse im Fachkamerabereich.<br />
Deine Formulierung hört sich so ein bisschen danach an, dass man nur dann ein &#8220;richtiger&#8221; Fotograf ist, wenn man gelernt hat, an einer Fachkamera rumzuschrauben. Ein &#8220;richtiger&#8221; Fotograf braucht  vor allen Dingen ein kreatives Händchen, verbunden mit der Fähigkeit seine Fotografie auch immer wieder an die sich ständig verändernden Sichtweisen anzupassen.  Beherrschung der dazu notwendigen Technik ist Basiswissen und gehört natürlich dazu.</p>
<p>Grüße<br />
Olaf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5563</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 21:40:08 +0000</pubDate>
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		<description>In München hatte ich eine Foto Journalistin als Kundin und langjährige Bekannte. Sie war ebenfalls keine ausgebildete Fotografin und durfte deshalb auch keine Auftragsarbeiten annehmen. Auch nicht als Auftrag der Redaktion.

Juristisch wurde das damals auf die folgende Art umgangen. Die Fotojournalistin wurde gemeinsam mit einem fest angestellten Kollegen aus der Textredaktion irgendwohin geschickt und verkaufte anschließend ihre Bilder an die Redaktion. Somit war sie im berufsrechtlichen Sinne eine Amateurfotografin, die nicht etwa einen Auftrag ausgeführt hatte, sondern Nutzungsrechte an Bildern verkaufte.

Auf meiner Webdesign Webseite ist übrigens immer noch einer der Tricks zu lesen, auch wenn es dadurch nie zu einem Auftrag kam. Ich kann keinen Auftrag von Ihnen entgegennehmen, beispielsweise die Geschäftsräume zu fotografieren. Dann muss ich Sie an einen Fotografenmeister weiter verweisen. Doch wenn Sie mir sagen, wenn ich einige gute Fotos von Ihren Geschäftsräumen hätte, dann würden Sie mir die vielleicht abkaufen, dann sieht die Sache ganz anders aus.

Ein wesentlicher Unterschied liegt einfach darin, der Werbefotograf hat ein Tageshonorar, dass er außer bei sehr kleinen Aufträgen grundsätzlich in voller Höhe in Rechnung stellt. Bei Auftragserteilung wird genau definiert, welche Fotos der Fotograf wie machen soll usw. und so fort und außer, die Fotos misslingen durch technische Pannen, ist der Auftraggeber verpflichtet, das vereinbarte Honorar zu zahlen, selbst dann, wenn er mit den Fotos eigentlich nicht zufrieden ist.

Ganz anders die rechtliche Konstruktion, wenn ich wie oben beschrieben die Geschäftsräume eines potentiellen Kunden fotografiert hätte. Ich hätte überhaupt keine Garantie dafür gehabt, dass ich anschließend auch nur einen Pfennig für meine Fotos bekomme. Nur wenn der potentielle Kunde einige Fotos so gut findet, dass er sie dann tatsächlich auch kauft, hätte ich etwas daran verdient.

Doch bereits vor 20 Jahren machte man so etwas unter anderem mündlich und nicht beweisbar als konkreten Auftrag. Nur durfte keinesfalls eine Rechnung über eine Tagesgage geschrieben werden, sondern die Nutzungsrechte für die einzelnen Fotos wurden berechnet. Mündlich bedeutete natürlich, dass der Fotograf mangels Beweisbarkeit einer Absprache im Zweifelsfall auf seinen Bildern sitzen blieb. Es brauchte im Gegensatz zu einer vertraglichen Vereinbarung von seiten des Fotografen viel Vertrauen in seinen Auftraggeber.

Die weltbekannten Fotografen sind ohnehin fast sämtlich Quereinsteiger gewesen. Es ist nun mal ein Unterschied, ob die Kreativität oder technische Fertigkeiten im Vordergrund stehen. Nur selten findet in einer Fotografenausbildung eine Symbiose aus beidem statt. Dafür kann der Quereinsteiger vielleicht nicht mit einer Großformatkamera stützende Linien ausgleichen, die Schärfeebene exakt definiert an einer Stelle legen usw., doch das dürften auch die wenigsten Fotografenmeister mit Passbildstudio können, weil Großformatkameras in einem Passbildstudio nun mal nicht gerade das übliche Werkzeug sind.

Zum Risiko des selbstständig machens. Ich war mein Leben lang selbstständig und musste immer wieder ins kalte Wasser springen, wenn ich etwas Neues begann. Oder auch nicht ganz, gerade die Selbstständigkeit erlaubte es, mich allmählich aus einem Metier zurückzuziehen und das andere ebenso allmählich aufzubauen.

Bei Heilpraktikern, mit denen ich beruflich und privat viel zu tun habe, gilt es inzwischen als Regel, die ersten zwei Jahre mindestens noch einen Halbtagsjob zu haben, der genügend einbringt, um sämtliche laufenden Kosten zu decken. Wer den Sprung ins kalte Wasser wagte und nicht noch durch den Ehepartner oder ein ausreichendes Vermögen Sicherheit hatte, ist meistens im Verlauf dieser zwei Jahre gescheitert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In München hatte ich eine Foto Journalistin als Kundin und langjährige Bekannte. Sie war ebenfalls keine ausgebildete Fotografin und durfte deshalb auch keine Auftragsarbeiten annehmen. Auch nicht als Auftrag der Redaktion.</p>
<p>Juristisch wurde das damals auf die folgende Art umgangen. Die Fotojournalistin wurde gemeinsam mit einem fest angestellten Kollegen aus der Textredaktion irgendwohin geschickt und verkaufte anschließend ihre Bilder an die Redaktion. Somit war sie im berufsrechtlichen Sinne eine Amateurfotografin, die nicht etwa einen Auftrag ausgeführt hatte, sondern Nutzungsrechte an Bildern verkaufte.</p>
<p>Auf meiner Webdesign Webseite ist übrigens immer noch einer der Tricks zu lesen, auch wenn es dadurch nie zu einem Auftrag kam. Ich kann keinen Auftrag von Ihnen entgegennehmen, beispielsweise die Geschäftsräume zu fotografieren. Dann muss ich Sie an einen Fotografenmeister weiter verweisen. Doch wenn Sie mir sagen, wenn ich einige gute Fotos von Ihren Geschäftsräumen hätte, dann würden Sie mir die vielleicht abkaufen, dann sieht die Sache ganz anders aus.</p>
<p>Ein wesentlicher Unterschied liegt einfach darin, der Werbefotograf hat ein Tageshonorar, dass er außer bei sehr kleinen Aufträgen grundsätzlich in voller Höhe in Rechnung stellt. Bei Auftragserteilung wird genau definiert, welche Fotos der Fotograf wie machen soll usw. und so fort und außer, die Fotos misslingen durch technische Pannen, ist der Auftraggeber verpflichtet, das vereinbarte Honorar zu zahlen, selbst dann, wenn er mit den Fotos eigentlich nicht zufrieden ist.</p>
<p>Ganz anders die rechtliche Konstruktion, wenn ich wie oben beschrieben die Geschäftsräume eines potentiellen Kunden fotografiert hätte. Ich hätte überhaupt keine Garantie dafür gehabt, dass ich anschließend auch nur einen Pfennig für meine Fotos bekomme. Nur wenn der potentielle Kunde einige Fotos so gut findet, dass er sie dann tatsächlich auch kauft, hätte ich etwas daran verdient.</p>
<p>Doch bereits vor 20 Jahren machte man so etwas unter anderem mündlich und nicht beweisbar als konkreten Auftrag. Nur durfte keinesfalls eine Rechnung über eine Tagesgage geschrieben werden, sondern die Nutzungsrechte für die einzelnen Fotos wurden berechnet. Mündlich bedeutete natürlich, dass der Fotograf mangels Beweisbarkeit einer Absprache im Zweifelsfall auf seinen Bildern sitzen blieb. Es brauchte im Gegensatz zu einer vertraglichen Vereinbarung von seiten des Fotografen viel Vertrauen in seinen Auftraggeber.</p>
<p>Die weltbekannten Fotografen sind ohnehin fast sämtlich Quereinsteiger gewesen. Es ist nun mal ein Unterschied, ob die Kreativität oder technische Fertigkeiten im Vordergrund stehen. Nur selten findet in einer Fotografenausbildung eine Symbiose aus beidem statt. Dafür kann der Quereinsteiger vielleicht nicht mit einer Großformatkamera stützende Linien ausgleichen, die Schärfeebene exakt definiert an einer Stelle legen usw., doch das dürften auch die wenigsten Fotografenmeister mit Passbildstudio können, weil Großformatkameras in einem Passbildstudio nun mal nicht gerade das übliche Werkzeug sind.</p>
<p>Zum Risiko des selbstständig machens. Ich war mein Leben lang selbstständig und musste immer wieder ins kalte Wasser springen, wenn ich etwas Neues begann. Oder auch nicht ganz, gerade die Selbstständigkeit erlaubte es, mich allmählich aus einem Metier zurückzuziehen und das andere ebenso allmählich aufzubauen.</p>
<p>Bei Heilpraktikern, mit denen ich beruflich und privat viel zu tun habe, gilt es inzwischen als Regel, die ersten zwei Jahre mindestens noch einen Halbtagsjob zu haben, der genügend einbringt, um sämtliche laufenden Kosten zu decken. Wer den Sprung ins kalte Wasser wagte und nicht noch durch den Ehepartner oder ein ausreichendes Vermögen Sicherheit hatte, ist meistens im Verlauf dieser zwei Jahre gescheitert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Ahrens</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5561</link>
		<dc:creator>Christian Ahrens</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 18:40:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Gerhard,

nun ja, kein Wagnis ohne Risiko... Ob der allmähliche Wechsel wirklich funktioniert kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen, aber ich glaube, dass - wenn man Erfolg hat - der Wechsel dann doch immer recht schnell stattfinden wird, weil man seine Jobs nun mal in der Regel an Wochentagen erledigt, bespricht, besichtigt usw.

Was den Quereinstieg angeht: auch vor 20 Jahren haben das Fotografen schon gemacht, und die haben nicht nur Journalismus, sondern auch Corporate, Industrie usw. fotografiert. Die Details und die Tricks aus dieser Zeit kenne ich nicht, aber ich denke mal, dass der &quot;handwerkliche Fotograf&quot; mit Ladengeschäft und Portraitstudio natürlich Schwierigkeiten gehabt hätte (ohne entsprechende Ausbildung), andere hingegen eher nicht.

Doch wie auch immer: gut, dass dieser Unfug vorbei ist. Ich schätze und achte das Handwerk sehr, aber Fotografie ist eine andere Kategorie, die man nicht mit dem Gesellenbrief &quot;erlernt&quot; hat und ab dann professionell ausüben kann. Es ist ein lebensbegleitender Prozess mit offenem Ausgang. Und viele Wege führen dorthin.

VG
Christian

www.christianahrens.de/blog</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gerhard,</p>
<p>nun ja, kein Wagnis ohne Risiko&#8230; Ob der allmähliche Wechsel wirklich funktioniert kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen, aber ich glaube, dass &#8211; wenn man Erfolg hat &#8211; der Wechsel dann doch immer recht schnell stattfinden wird, weil man seine Jobs nun mal in der Regel an Wochentagen erledigt, bespricht, besichtigt usw.</p>
<p>Was den Quereinstieg angeht: auch vor 20 Jahren haben das Fotografen schon gemacht, und die haben nicht nur Journalismus, sondern auch Corporate, Industrie usw. fotografiert. Die Details und die Tricks aus dieser Zeit kenne ich nicht, aber ich denke mal, dass der &#8220;handwerkliche Fotograf&#8221; mit Ladengeschäft und Portraitstudio natürlich Schwierigkeiten gehabt hätte (ohne entsprechende Ausbildung), andere hingegen eher nicht.</p>
<p>Doch wie auch immer: gut, dass dieser Unfug vorbei ist. Ich schätze und achte das Handwerk sehr, aber Fotografie ist eine andere Kategorie, die man nicht mit dem Gesellenbrief &#8220;erlernt&#8221; hat und ab dann professionell ausüben kann. Es ist ein lebensbegleitender Prozess mit offenem Ausgang. Und viele Wege führen dorthin.</p>
<p>VG<br />
Christian</p>
<p><a href="http://www.christianahrens.de/blog" rel="nofollow">http://www.christianahrens.de/blog</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5557</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 08:42:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fotografr.de/?p=125#comment-5557</guid>
		<description>Zitat Gerhard:
&quot; Denn es ist noch gar nicht solange her, da war der Beruf des Fotografen ebenso geschützt wie es die meisten Handwerksberufe noch sind und nur ein Fotografenmeister beziehungsweise Absolvent einer Hochschule mit mindestens gleichbedeutendem Abschluss durfte überhaupt Auftragsarbeiten annehmen.&quot;

Zur Ergänzung  - Fotojournalisten haben natürlich auch ohne Studium oder Ausbildung Aufträge im redaktionellen Bereich ausgeführt. 

Grüße
Olaf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Gerhard:<br />
&#8221; Denn es ist noch gar nicht solange her, da war der Beruf des Fotografen ebenso geschützt wie es die meisten Handwerksberufe noch sind und nur ein Fotografenmeister beziehungsweise Absolvent einer Hochschule mit mindestens gleichbedeutendem Abschluss durfte überhaupt Auftragsarbeiten annehmen.&#8221;</p>
<p>Zur Ergänzung  &#8211; Fotojournalisten haben natürlich auch ohne Studium oder Ausbildung Aufträge im redaktionellen Bereich ausgeführt. </p>
<p>Grüße<br />
Olaf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-5554</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 03:37:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fotografr.de/?p=125#comment-5554</guid>
		<description>Es freut mich natürlich, zu lesen, dass es dir geglückt ist, mit einem Sprung ins kalte Wasser Erfolg zu haben.

Doch genau davor möchte ich auch warnen. Die meisten, die selbstständig einen neuen Beruf anfangen, brauchen eine verlässliche und solide Grundlage, um den neuen Beruf allmählich aufzubauen. Ob Heilpraktiker, Grafiker, Webdesigner und Fotograf (Letzteres trifft auf mich zu), selten gelingt es, auch nur innerhalb der ersten zwei Jahre genügend Geld zu verdienen, um davon leben zu können.

Es gibt genügend gescheiterte Existenzen, die es eben nicht geschafft haben und bei dem Versuch ihre letzten Reserven verbrauchten. Anschließend waren sie auch noch arbeitslos, weil ihr ehemaliger Arbeitgeber sie nicht gerade mit offenen Armen wieder aufnimmt.

Soweit immer es möglich ist, sollte man anstatt eines Sprungs in das kalte Wasser den allmählichen Übergang versuchen. Natürlich, wenn es dann mal größere Aufträge gibt, beispielsweise einen ganzen Katalog zu fotografieren, die Zeit drängt und es nicht an den Wochenenden gemacht werden kann, dann muss man sich entscheiden.

Dein beruflicher Werdegang wäre übrigens noch vor wenigen Jahren ein Unding gewesen. Denn es ist noch gar nicht solange her, da war der Beruf des Fotografen ebenso geschützt wie es die meisten Handwerksberufe noch sind und nur ein Fotografenmeister beziehungsweise Absolvent einer Hochschule mit mindestens gleichbedeutendem Abschluss durfte überhaupt Auftragsarbeiten annehmen. Alle übrigen waren Fotoamateure, die selbstverständlich so viel fotografieren durften, wie sie wollten, die selbstverständlich ihre Bilder beziehungsweise Nutzungsrechte auch veräußern konnten, die jedoch gegen die Handwerksordnung verstoßen hätten, wenn sie auch nur einen Porträtauftrag angenommen hätten.

Das war übrigens mit ein Grund, dass ich selbst die Fotografie nie beruflich ausgeübt hatte. Obwohl ich über sehr viel Know-how verfüge. Selbst im Umgang mit Großformatkameras.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es freut mich natürlich, zu lesen, dass es dir geglückt ist, mit einem Sprung ins kalte Wasser Erfolg zu haben.</p>
<p>Doch genau davor möchte ich auch warnen. Die meisten, die selbstständig einen neuen Beruf anfangen, brauchen eine verlässliche und solide Grundlage, um den neuen Beruf allmählich aufzubauen. Ob Heilpraktiker, Grafiker, Webdesigner und Fotograf (Letzteres trifft auf mich zu), selten gelingt es, auch nur innerhalb der ersten zwei Jahre genügend Geld zu verdienen, um davon leben zu können.</p>
<p>Es gibt genügend gescheiterte Existenzen, die es eben nicht geschafft haben und bei dem Versuch ihre letzten Reserven verbrauchten. Anschließend waren sie auch noch arbeitslos, weil ihr ehemaliger Arbeitgeber sie nicht gerade mit offenen Armen wieder aufnimmt.</p>
<p>Soweit immer es möglich ist, sollte man anstatt eines Sprungs in das kalte Wasser den allmählichen Übergang versuchen. Natürlich, wenn es dann mal größere Aufträge gibt, beispielsweise einen ganzen Katalog zu fotografieren, die Zeit drängt und es nicht an den Wochenenden gemacht werden kann, dann muss man sich entscheiden.</p>
<p>Dein beruflicher Werdegang wäre übrigens noch vor wenigen Jahren ein Unding gewesen. Denn es ist noch gar nicht solange her, da war der Beruf des Fotografen ebenso geschützt wie es die meisten Handwerksberufe noch sind und nur ein Fotografenmeister beziehungsweise Absolvent einer Hochschule mit mindestens gleichbedeutendem Abschluss durfte überhaupt Auftragsarbeiten annehmen. Alle übrigen waren Fotoamateure, die selbstverständlich so viel fotografieren durften, wie sie wollten, die selbstverständlich ihre Bilder beziehungsweise Nutzungsrechte auch veräußern konnten, die jedoch gegen die Handwerksordnung verstoßen hätten, wenn sie auch nur einen Porträtauftrag angenommen hätten.</p>
<p>Das war übrigens mit ein Grund, dass ich selbst die Fotografie nie beruflich ausgeübt hatte. Obwohl ich über sehr viel Know-how verfüge. Selbst im Umgang mit Großformatkameras.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fotografr.de/125/vom-fotoamateur-zum-profi/comment-page-1/#comment-2321</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 20:27:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fotografr.de/?p=125#comment-2321</guid>
		<description>Hallo Namensvetter,

danke für diesen tollen Bericht. Es hat Spass gemacht diesen zu Lesen. Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Namensvetter,</p>
<p>danke für diesen tollen Bericht. Es hat Spass gemacht diesen zu Lesen. Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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