Schluss mit dem “Magazin für Fotografie”



FOTOGRAFR existiert in der heute bekannten Form seit Frühjahr 2008. Es trug bisher als Untertitel den Namen “Magazin für Fotografie”.

Ich habe mir in den letzten Wochen Gedanken gemacht, wo ich mit dieser Website hin möchte und was ich meinen Lesern bieten kann. Natürlich kommen auch, wie wahrscheinlich bei jedem Blogger, immer einmal wieder Gedanken daran hoch, ganz aufzuhören und den Kram hinzuwerfen.

Dabei bin ich zum Schluss gekommen, dass die Bezeichnung “Magazin” der Ausrichtung von FOTOGRAFR nicht gerecht wird.

Warum ist FOTOGRAFR kein “Magazin für Fotografie”?

Liest man das Wort “Magazin”, erwartet man ein Redaktionsteam von mehreren Leuten und man erwartet vor allem, dass auf alle wichtigen aktuelle Ereignisse in der Foto-Welt ohne großen Zeitverzug eingegangen wird.

Beispiel: In den letzten Tagen hat CANON mit der M-Serie den Einstieg in die Welt der spiegellosen Systemkameras vollzogen. Das hat ein “Rauschen im Blätterwald” von Blogs und Webseiten ausgelöst. Bevor ich mir selber ein Bild von der Kamera gemacht habe, habe ich allerdings wenig Lust, auch noch meinen Senf dazu zu geben. Würde ich ein “Magazin für Fotografie” betreiben, sollte ich das aber tun.

Gastautoren bzw. Redaktionsteam

Es hat in der Vergangenheit verschiedene Gastautoren gegeben, die wichtige und hochwertige Artikel auf FOTOGRAFR veröffentlicht haben. Diese Möglichkeit gibt es natürlich auch weiterhin. Ich möchte aber den Schritt gar nicht gehen, regelmäßig andere Autoren mit an Bord zu holen. In meinen Augen würde FOTOGRAFR damit an Profil und Wiedererkennbarkeit verlieren.

Veröffentlichungsfrequenz

Ein weiterer Punkt ist die Frequenz, mit der neue Artikel erscheinen. Von einem “Magazin für Fotografie” würde ich erwarten, 5 oder 6 mal pro Woche einen neuen Artikel zu posten. Das kann bzw. will ich nicht leisten. Hier wird sich das eher auf 2 bis 3 Artikel pro Woche einpendeln. Manchmal wird es vielleicht sogar nur einen Artikel pro Woche geben.

Ansichten und Tipps zur Fotografie

Aus all diesen Gründen werde ich FOTOGRAFR ab sofort nicht mehr “Magazin für Fotografie” nennen, sondern “Ansichten und Tipps zur Fotografie”. Ob ich den Titel allerdings durchgehend ändern kann, wird sich zeigen, zumindestens bei Facebook klappt das schon einmal nicht :-(
Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass auf der Facebook-Seite von FOTOGRAFR zusätzliche Tipps und Artikel veröffentlicht werden, die hier auf der Website nicht zu finden sind. Ein “Gefällt mir” lohnt sich also.

Was bietet FOTOGRAFR in Zukunft?

FOTOGRAFR wird sich, wie in der Vergangenheit, sowohl an Berufs- als auch an Amateurfotografen wenden. Inhaltliche Schwerpunkte werden noch mehr als in der Vergangenheit meine eigenen Meinungen und Ansichten sein. Ich werde weiterhin Fotografie-Bücher und Equipment vorstellen, Fotografen präsentieren und auf Neuigkeiten aus dem Bereich der Fotografie hinweisen. Und ich werde gelegentlich auch eigene fotografische Arbeiten vorstellen.

Ich arbeite als Fotograf und führe ein Fotostudio in Heidelberg. Mein Schwerpunkt ist die Portraitfotografie.
Außerdem biete ich Coachings und Trainings zu den Themen Orientierung, Marketing, Kundengewinnung und Betriebswirtschaft für Fotografen an.

17 comments

  1. Raphael

    Auf meiner Facebook-Seite ging das ändern des Namens ohne Probleme. Nur weiß ich allerdings nicht wie oft das vollzogen werden kann.

    Mittlerweile ist es sogar möglich den “Nutzernamen” zu ändern, also das was nach http://www.facebook.com/ erscheint.

  2. Ilona

    schluß mit dem “magazin für fotografie”

    uff, jetzt hab ich wegen deiner überschrift aber erst einmal einen morgendlichen schreck bekommen…
    kein FOTOGRAFR mehr?
    aber nun freue ich mich, das es ja nur eine titeländerung gibt…
    das viele tipps und artikel nur auf facebook veröffentlicht werden, finde ich persönlich sehr schade…
    habe ich mich bis jetzt doch noch immer gesträubt, ein mitglied dieser gigantischen medienmaschine zu werden…

    viele grüße von ilona


  3. Author
    Michael Omori Kirchner

    @ Ilona: Längere Artikel wird es selbstverständlich weiterhin hier im Blog geben. Aber kürzere Sachen, Tipps, Links, Hinweise etc. werde ich auf der FB-Seite bringen. Du musst übrigens kein Facebook-Mitglied werden, um dort mitzulesen. Alle Beiträge sind öffentlich.

  4. Ilona

    zitat:

    “Du musst übrigens kein Facebook-Mitglied werden, um dort mitzulesen. Alle Beiträge sind öffentlich.”

    danke, das wusste ich noch nicht…

  5. Dragon

    Puh, mir ging’s ähnlich wie Ilona, hab erst einen Schreck bekommen, dass Du die Website ganz einstellen willst. Für mich als Einsteiger in den Beruf des Fotografen, gehört Deine Seite zur Pflichtlektüre. Dabei finde ich Deine Ausrichtung goldrichtig: Kameratest kann ich überall lesen, aber Diskussionen über Fragestelleungen aus dem Berufsalltag eines Fotografen eben nur hier. Schön, dass Du weitermachst.

    Gruß
    Sabine

    P.S.: Deine Seite “gefällt mir”, aber Mitglied auf Facebook werde ich deshalb trotzdem auf keinen Fall.

  6. Stefan Simonsen

    Man mag von Facebook als Privatmebsch halten, was man will.

    Wer es als Fotograf (besonders als Berufsanfänger ohne großen Kundenstamm) aber nicht für kostenloses virales Marketing nutzt, um mehr Kunden zu gewinnen, verpasst was.

    Es ist jedenfalls erstaunlich, wie oft ich neue Kunden bekomme alleine dadurch, dass ich ihre Facebook-Freunde in meinen Bildern tagge und die dann in deren Nachrichtenstream auftauchen.

    Wer es nicht macht – wirklich selbst Schuld.

    Und wer Privates privat haben möchte, hat bei FB auch genug Möglichkeiten ;-)

  7. S. Wickenkamp

    Ich hätte den Untertitel beibehalten. Die Inhalte und der “Erscheinungszeitraum” sind doch in diesem Zusammenhang ok. Und nur deshalb sind wir alle hier. ;o)

  8. Oliver Teske

    Das liest sich wie Klasse statt Masse, ich finde die Entscheidung gut un ddrücke Dir auch alle Daumen. Ich lese hier gerne und werde es auch nach wie vor tun. Lieber 2 Beiträge pro Monat und die aber intersssant als jeden Tag einen der Zeitverschwendung war.
    Das mit facebook finde ich gar nicht schlimm denn ich neutze es auf keinen Fall. Ich habe persönlich daten von Freunden in meinem Adressbuch und die möchte ich nicht facebook ungefragt zur verfügung stellen.

    Gruß
    Oli

  9. Stefan Simonsen

    Ich nutze offensichtlich ein anderes Facebook, wenn ich hier so lese, was da angeblich alles passiert…

    Aber DAS wäre doch auch mal einen Artikel wert – wie Facebook das eigene Marketing von Fotografen verändert hat.

    Und was einfach nur polemische Panikmache ohne Fakten ist…

  10. Sam

    Gute Entscheidung! Ein Blog muss auch so sein dürfen, dass man keine Beiträge schreibt, wenn man keine Motivation dazu hat.

  11. Frank

    Benutze kein Facebook, sondern nur Google+ … Gibt es da Fotografr ebenfalls?

    vG, Frank

  12. Pingback: Facebook für Fotografen – Sinnvoller Marketingkanal oder Pakt mit dem Teufel? | FOTOGRAFR Ansichten zur Fotografie

  13. Nicole Hoppenheidt

    Ich kann das wirklich nur bestätigen, eine Facebook-Seite zu betreiben ist inzwischen unerlässlich für ein Marketing.

    Da muss ich doch die Seite jetzt glatt mal bei Facebook liken!

    LG

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